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Kräftige Erdbeben in Kalifornien

Stärkste Beben seit 20 bzw. 25 Jahren

Am 4. Juli 2019 entstand etwa 200 Kilometer nördlich von Kalifornien ein Erdbeben mit der Stärke 6,4, das bis nach Nevada gespürt werden konnte. Es war dies das stärkste Erdbeben in der ohnehin stets bedrohten Region von Kalifornien seit 20 Jahren. Zu dem Zeitpunkt ging man davon aus, dass es das war und dass es noch einige Nachbeben geben würde, aber man lag falsch.

Denn am 6. Juli 2019 entstand das nächste kräftige Erdbeben mit einer Magnitude von 7,1, nachdem es davor schon an die 100 Nachbeben gegeben hatte. Damit war das kräftigste Erdbeben seit 25 Jahren Gewissheit und nun ist nicht ausgeschlossen, dass weitere folgen könnten und eine unruhigere Phase eintritt.

Kräftige Erdstöße in Kalifornien

Erdbeben Kalifornien Juli 2019Schon das erste Erdbeben war deutlich zu spüren und hatte seine Auswirkungen alleine schon deshalb, weil die Herdtiefe bei nur 9 Kilometer gelegen war. Damit war man schon fast bodennah und entsprechend stärker werden die Erdbewegungen dann wahrgenommen. Häuser wurden stark beschädigt, Straßen bekamen Risse und die Menschen hatten Sorge, dass es noch stärkere Beben geben könnte. Zu diesem Zeitpunkt war die Vermutung zum Ausdruck gebracht worden, dass es ein einmaliges Erdbeben sein könnte, genau weiß man das bei den Erdbeben aber nie.

Die Schäden hielten sich dann in Grenzen, Tote gab es nach den Schadensberichten nicht, ein paar Personen wurden verletzt. Die erwarteten Nachbeben ließen nicht lange auf sich warten, doch es gab mehr als man erwartet hatte. An die 100 Nachbeben waren festgestellt worden, zum Teil auch kräftige mit einer Magnitude von 4 bis 5. Das war dann schon eher ein Indiz dafür, dass es noch weitere kräftige Erdstöße geben könnte.

Und so kam es auch und zwar zwei Tage später am 6. Juli 2019. An fast gleicher Stelle, 200 Kilometer nördlich von Los Angeles bei China Lake, ereignete sich ein zweites starkes Beben mit einer Magnitude von 7,1 in einer Herdtiefe von nur 10 Kilometer. Auch dieses Beben war daher sehr deutlich gespürt worden, es war noch stärker als das erste und es gab viel Arbeit für die Feuerwehr, weil Feuer ausgebrochen war. Es gab Verletzte, es gab wieder Schäden an Gebäuden, Straßen und der Infrastruktur. Todesopfer wurden bis dato keine gemeldet.

Durchaus möglich, dass dies der Anfang einer längeren unruhigen Phase ist oder aber das zweite Beben war der Höhepunkt und die Spannungen in der Plattentektonik bauen sich dadurch wieder ab.

 

[Infoplattform Wissenswertes / 6. Juli 2019]

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