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Erdbeben nördlich von Innsbruck

Sehr deutlich spürbares Beben

Am 26. Februar 2018 ereignete sich um 14:31 Uhr ein leichtes Erdbeben nördlich von Innsbruck mit einer Magnitude von 2,8, das sehr deutlich wahrgenommen werden konnte. Ursprünglich war man von einer Magnitude von 2,9 ausgegangen, aber der Wert wurde dann auf 2,8 heruntergestuft.

Das Epizentrum des Erdbebens lag nur vier Kilometer nordnordöstlich von Innsbruck und vor allem war die Herdtiefe mit fünf Kilometer sehr gering. Bekanntlich sind Beben nahe der Oberfläche wesentlich stärker zu spüren als sehr tief entstandene Erdstöße und so war es auch in diesem Fall. Bei einer Magnitude unter 3,0 sind Schäden praktisch ausgeschlossen, spüren kann man die Erschütterungen aber trotzdem deutlich.

Eigene Wahrnehmungen melden

Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) auf der Wiener Hohen Warte erfasst österreichweit die Erdbeben und arbeitet auch mit den internationalen Netzwerken zusammen, um weltweit die Erdbewegungen erfassen zu können. Um genaue Informationen auch von den Reaktionen erhalten zu können, bittet die ZAMG im Falle einer Erdbebenbeobachtung um eine entsprechende Information.

Die Beobachtungen können direkt im Internet mittels Erdbebenformular auf der nachstehenden Homepage eingetragen und übermittelt werden oder auf dem Wege der Post an folgende Adresse (Porto zahlt Empfänger) geschickt werden:

Österreichischer Erdbebendienst Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) Hohe Warte 38 Postfach 342 A-1190 Wien. Alternativ kann die Mitteilung per Fax erfolgen. Die Fax-Nummer lautet: +43-1-36 866 21.

Ebenfalls möglich ist das Ausfüllen der Bebenmeldung auf der Webseite der ZAMG unter dem nachstehenden Link.

http://www.zamg.ac.at/bebenmeldung

 

[Infoplattform Wissenswertes / 26. Februar 2018]

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