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Erdbeben bei Ebreichsdorf mit 2,6

Erdbebenserie im südöstlichen Niederösterreich

Am Mittwoch, den 28. November 2018, ereigneten sich ab etwa 21.00 Uhr am Abend mehrere leichte Erdbeben bei Ebreichsdorf, wobei um 20:59 Uhr das erste stärkere mit einer Magnitude von 2,4 entstanden war. Das Epizentrum lag drei Kilometer südsüdöstlich von Ebreichsdorf und die Herdtiefe wurde mit 13 Kilometer angegeben.

Um 20:44 Uhr erfolgte das noch stärkere Erdbeben mit einer Magnitude von 2,6, das sich in 12 Kilometer Herdtiefe etwa vier Kilometer von Ebreichsdorf entfernt bemerkbar machte. Damit war die Erdbebenserie aber auch schon wieder vorbei. Zwischen den beiden am stärksten spürbaren Beben gab es kleinere Erdstöße, die kaum wahrgenommen werden konnten.

Mit einer Magnitude von 2,6 maximal waren Schäden praktisch ausgeschlossen und wurden bisher auch nicht gemeldet, aber die Erdbewegungen wurden von den Menschen durchaus deutlich gespürt.

Eigene Wahrnehmungen melden

Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) auf der Wiener Hohen Warte erfasst österreichweit die Erdbeben und arbeitet auch mit den internationalen Netzwerken zusammen, um weltweit die Erdbewegungen erfassen zu können. Um genaue Informationen auch von den Reaktionen erhalten zu können, bittet die ZAMG im Falle einer Erdbebenbeobachtung um eine entsprechende Information.

Die Beobachtungen können direkt im Internet mittels Erdbebenformular auf der nachstehenden Homepage eingetragen und übermittelt werden oder auf dem Wege der Post an folgende Adresse (Porto zahlt Empfänger) geschickt werden:

Österreichischer Erdbebendienst Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) Hohe Warte 38 Postfach 342 A-1190 Wien. Alternativ kann die Mitteilung per Fax erfolgen. Die Fax-Nummer lautet: +43-1-36 866 21.

Ebenfalls möglich ist das Ausfüllen der Bebenmeldung auf der Webseite der ZAMG unter dem nachstehenden Link.

https://www.zamg.ac.at/bebenmeldung

 

[Infoplattform Wissenswertes / 12. Oktober 2018]

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