Sie sind hier: Startseite -> Geografie -> Donau -> Waterbike

Verbot von Waterbikes auf der Donau

Laut und umweltschädlich

Waterbikes, das sind Motorräder, die zu Wasser schwimmend fortbewegt werden können, dürfen seit dem Jahr 2005 auf der Donau benützt werden. Diese Gefährte kannte man davor nur durch das Fernsehen, beispielsweise aus der TV-Serie "Baywatch", wo die Waterbikes für die Rettung von Menschen genützt wurden.

In der Zwischenzeit hat sich aber der Widerstand gegen die Waterbikes verstärkt. Die einen argumentieren mit dem Lärm, den die Waterbikes produzieren, die anderen, beispielsweise die Grünen, argumentieren mit dem Schaden, der durch die Waterbikes entstehen würde. Für die Nützer der Waterbikes selbst ist das Gefährt Spaß pur und eine coole Freizeitbeschäftigung.

Aus dem Widerstand gegen die Waterbikes entwickelte sich eine Bürgerinitiative der Menschen aus Strengberg im Bezirk Amstetten. Auch in anderen Gemeinden, die an der Donau liegen, wurden Bürgerinitiativen gegründet. Der Niederösterreichische Landtag hat nun einstimmig beschlossen, ein Verbot der Waterbikes in den Nationalrat zu bringen. Voraussichtlich wird das Verbot, das die gesamte Donau im Staatsgebiet von Österreich betrifft, am 12. März 2008 im Nationalrat beschlossen und damit rechtskräftig.

Ausgenommen vom Verbot sind Veranstaltungen, bei denen weiterhin mit Waterbikes gefahren werden darf.

Digitale Angebote

Ebenfalls interessant:

Twin City Liner

Bericht über den Twin City Liner von Wien nach Bratislava als Beförderung auf dem Wasserweg mit der Erweiterung durch einen zweiten Katamaran.

Untersuchung

Bericht über die Donauuntersuchung durch ein grosses Forscherteam als Analyse des zweitgrößten europäischen Stromes.

[aktuelle Seite]

Waterbike

Bericht über das Verbot von Waterbikes an der Donau in Österreich und die Hintergründe.

Soziale Medien

Wir freuen uns, wenn dieser Artikel geteilt wird:

Themenliste:

Zurück zum Hauptthema

Übersicht Donau

Startseite Geografie