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Donauuntersuchung durch Forscherteam

Vergleich mit 2001

Im Jahr 2001 gab es die erste intensive Untersuchung der Donau, die damals unter dem Titel Joint Danube Survey 1 durchgeführt wurde. Ziel der Untersuchungsreise ist das Abfahren der Donau von Regensburg bis zum Donaudelta, um die Qualität des Wassers zu erheben und den Allgemeinzustand der Donau und deren Umfeld festzuhalten.

Nunmehr wurde eine zweite derartige Reise gestartet. Unter dem Titel Joint Danube Survey 2 nehmen 30 Wissenschaftler auf fünf Schiffen teil, die wieder von Regensburg bis zum Donaudelta den zweitgrößten Strom Europas untersuchen werden.

Diesmal wird die Auswertung besonders spannend werden, weil es durch die erste Forschungsreise auf der Donau im Jahr 2001 Vergleichsergebnisse gibt. Somit können Veränderungen in der Wasserqualität, an den Stränden, beim Wasserstand und vielen weiteren Parametern, die in den letzten sechs Jahren entstanden sind, exakt herausgearbeitet werden.

Auftraggeber der Forschungsfahrt auf der Donau ist die Kommission zum Schutz der Donau. Die Forschungsfahrt wird von allen Donaustaaten unterstützt und forscht nicht nur in der Donau selbst, sondern auch außerhalb. So sind die Donau-Auen und ihre Veränderungen ein großes Thema. Ebenso wichtig ist die Verbauung der Donau oder die Auswirkungen durch die Hochwasserkatastrophen, die in den letzten Jahren stattgefunden haben.

Bei der Messtätigkeit greifen die Wissenschaftler auf modernste Technik zurück, um auch beispielsweise Proben vom Donaugrund entnehmen zu können. Modernste Krananlagen, die auf den Forschungsschiffen angebracht sind, können so mithelfen, die Beschaffenheit der Donausohle zu bestimmen.

 

[Infoplattform Wissenswertes / 16. August 2007]

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