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Donau, der zweitlängste Strom Europas

Die Donau verbindet zehn europäische Nationen

In Donaueschingen in Süddeutschland entspringt die Donau, die eigentlich aus zwei Quellflüssen entsteht. Die Donau transportiert ihr Wasser dann fast 3.000 Kilometer lang durch zehn europäische Staaten, wobei nicht jeder Staat die Donau auf beiden Seiten im Staatsgebiet aufweist. Österreich ist eines von vier Ländern, das beide Uferseiten der Donau beheimatet.

Donau und ihre Bedeutung

Dadurch, dass Wien, die österreichische Bundeshauptstadt, durch die Donau praktisch geteilt wird, hat der Strom eine besondere Bedeutung erlangt und prägt das Stadtbild entscheidend. Ähnliches gilt in Ungarn für Budapest und andere Großstädte, die an der Donau liegen. Zusätzlich ist ein Großteil der Stromversorgung in Österreich durch Wasserkraft sichergestellt. Die Donau und damit die Donaukraftwerke sind ein Teil dieses Stromnetzes.

Die Donau ist mit ihren 2.888 Kilometer Länge der zweitlängste Strom in Europa. Nur die Wolga ist länger. Sie ist der einzige Strom, der von West nach Ost fließt, genau genommen durch Süddeutschland, Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Bulgarien, Rumänien, Moldawien und die Ukraine. Letztlich endet die Donau in Rumänien im umfangreichen Donaudelta, um dann in das Schwarze Meer zu strömen.

Politisch war die Donau immer sehr wichtig. Im Mittelalter wurden viele Burgen zur Kontrolle der Schifffahrt aufgebaut und viele Schlachten wurden um diese Burgen herum mit Piraten und anderen Stämmen und Völkern gefochten. Die Donau zu kontrollieren, bedeutete damals enormen Machtbesitz.

Donau in der Gegenwart

Heute gilt der Donau die ganze Aufmerksamkeit im Sinne der Schifffahrt. Auch neue Wege werden dabei beschritten, beispielsweise wurde 2006 eine Schnellbootverbindung zwischen Wien und Bratislava, mit der man in 75 Minuten die beiden Städte verbindet, eingerichtet. Und natürlich hat die Donau immer dann viel Platz in den Medien, wenn es tagelang geregnet hat und Hochwassergefahr droht. So wie 2002, als die Donau rekordverdächtig hohe Wasserstände aufwies und ganze Landstriche bedroht waren.

Andererseits ist die Donau auch das Zentrum des Tourismus, wenn man an die vielen Radurlauber denkt, die entlang des Stromes von Deutschland nach Österreich und retour fahren können. Hotels wurden eingerichtet, die sich auf die Bedürfnisse dieser besonderen Urlaubsgäste konzentrieren und auch die Sehenswürdigkeiten wie Burgen und Schlösser im nahen Umfeld des Stromes profitieren davon. Auch der Ausflug zur Donau ist stets ein Thema für die Menschen.



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