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Die Gruft - Hilfe für Obdachlose

Gruft bietet Unterstützung für Obdachlose

Die Gruft war ursprünglich ein Pestfriedhof unterhalb der Mariahilferkirche in Wien-Mariahilf. Als es im Winter 1986/87 kalt wurde, entwickelte Pater Albert Gabriel, der Pfarrer der Mariahilferkirche, die Idee, einen Raum mit warmen Essen für die obdachlosen Menschen in Wien aufzubauen. Unterstützt wurde er dabei von den Schüler/innen des Ammerling-Gymnasiums.

Diese Wärmestube war für zwei Stunden geöffnet und bot warmes Essen und die Möglichkeit, sich aufzuwärmen. Doch der Bedarf der Obdachlosen ging weit darüber hinaus und so entstand die Gruft, wie man sie heute kennt, nämlich eine soziale Organisation, die täglich und ganztägig geöffnet ist und die weit mehr ist als die Ausgabestelle für eine warme Mahlzeit.

Die Wege in die Obdachlosigkeit sind vielfältig und oft erwischt es auch Menschen, von denen man es nie annehmen würde. Diese Menschen brauchen nicht nur einen Raum zum Aufwärmen und zur Nahrungsaufnahme, sondern sie brauchen auch Kleidung, die Möglichkeit, sich zu pflegen und vor allem Beratung.

Seit 1996 ist die Gruft ein Projekt der Caritas und mit Hilfe von Sozialarbeiter/innen wird versucht, die Lebenssituation der betroffenen Menschen zu verbessern. Kontakte zu Behörden und Heimen werden aufgebaut und Schwellenängste der Betroffenen Frauen und Männer versucht man abzubauen, um die Situation aufzubessern.

Die Gruft finanziert sich zum Teil durch Gelder vom Fond Soziales Wien und zum Teil durch Spenden. Es werden sowohl Geldspenden für die Aufrechterhaltung des Betriebes benötigt als auch Sachspenden, beispielsweise Kleiderspenden.

http://www.gruft.at

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