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Diät bei Nahrungsmittelallergie

Nahrungsmittelallergie: viele Betroffene

Viele Menschen leiden an Nahrungsmittelallergien, ungefähr 18% der Bevölkerung in Österreich. Die Symptome sind individuell, manche zeigen sich sofort und andere auch nach 3 Tagen nach dem Verzehr. Sie sind sehr unangenehm und können die Lebensqualität sehr mindern. Plötzliche Ausschläge und Aufschwellen des Bauches sind sehr bekannte Symptome für Personen die von Nahrungsmittelallergien betroffen sind.

Tipps für die Diät bei Nahrungsmittelallergie

Diese Reaktionen können gleich nach dem Genuss eines "verbotenen" Produktes, wie zum Beispiel Milchprodukten, Erdnüssen, Schokolade auftreten. So versucht uns unser Körper zu warnen welche Produkte nicht zu uns passen und als Allergen gelten. Es kann aber passieren dass solch offensichtliche Reaktionen auf Nahrungsmittel nicht auftreten und dann bleibt das Allergen unbekannt. Das ignorieren der Symptome führt jedoch zur Selbstzerstörung des Immunsystems und chronischen Krankheiten.

Den Betroffenen bleibt keine andere Wahl als die Essgewohnheiten zu ändern. Erstens muss man die bekanntesten und häufigsten Allergene kennen. Ein paar Beispiele sind: Milchprodukte, Weizen, Mais, Soja, Kaffee, Tee, Alkohol, Schokolade, Coca-Cola, Eier, Schweinefleisch, Krustentiere und verschiedene künstliche Stoffe (Zusatzstoffe, Konservierungsmittel, Saccharine).

Eine gute Lösung konnte die Eliminationsdiät sein, man versucht dadurch die Allergene rauszubekommen um sie aus der Ernährung entfernen zu können. Der erste Schritt ist eine Identifizierung des Auslösers, also das Produkt dass die Schuld des Problems trägt. Versuchen Sie eine Liste zu erstellen mit Nahrungsmittel die Sie ganz oft essen. Tragen Sie auch ein wenn sie Kaffee, Tee, Cola, Alkohol oft trinken, Produkte die häufig als Allergene gelten. Wenn Sie Fertigprodukte essen schauen Sie auf die Zutatenliste und tragen auch alle Stoffe ein die im Produkt vorkommen. Jetzt kommt der allerschwerste Schritt der Besserung: Sie müssen für 2-3 Wochen all die Produkte vermeiden die in Verdacht stehen. Der Körper braucht diese Zeit um sich von den Allergenen komplett zu reinigen. Nach dieser Zeitspanne von 2-3 Wochen werden Sie klar eine Besserung merken. Jetzt werden die in Verdacht stehenden Nahrungsmittel wieder in die Ernährung eingeführt. Dass muss aber nicht auf einmal passieren sondern eins nach dem anderen. 4 Tage sollten zwischen jedem eingeführten Nahrungsmittel liegen um die Reaktionen auf den Körper gut beobachten und identifizieren zu können. Wenn nach vier Tagen nach dem Genuss eines in Verdacht stehenden Nahrungsmittels keine Allergiesymptome auftauchen, dann können Sie das Produkt von der Liste streichen denn es besteht keine Gefahr, es liegt keine Allergie vor.

Sollten Allergiesymptome nach dem Genuss auftauchen dann wissen Sie genau dass Sie sich vor dem betreffenden Produkt hüten müssen. Eine gewisse und allgemeine Allergiediät gibt es nicht, weil jeder eine individuelle Diät nach seinen Empfindlichkeiten erstellen muss. Manche Empfehlungen könnten aber für alle Allergiker gut sein.

Zum Beispiel wenn Sie allergisch sind müssten Sie so kochen dass es zwei Drittel gekocht ist und ein drittel roh bleibt. Obst und Gemüse müssten geschält sein weil die meisten Allergene in der Schale stecken. Ein Wechsel der Nahrungsmittel von einem Tag zum anderen ist auch sehr wichtig. Mit den Gewürzen müssen sie aufpassen, es ist besser Sie benutzen eine einzige Sorte anstelle von Mischgewürzen. Versuchen Sie keine Fertigspeisen zu verzehren, weil Sie niemals genau wissen was darin steckt. Kaffee- und Alkoholkonsum sollte eingeschränkt werden weil beide die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut erhöhen und so allergische Reaktion verstärken können.

Wenn Sie eine individuelle Liste mit verbotenen Nahrungsmitteln erstellen und unseren Ernährungstipps ein wenig nachgehen, können Sie sich die unangenehmen Symptome der Allergien für die Zukunft ersparen.

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