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Klassische Musik: Der Zarewtisch

Der Zarewitsch: Spätwerk von Lehar

"Der Zarewitsch" ist eine Operette von Franz Lehar (1870 - 1948), die Texte steuerten Bela Jenbach und Heinz Reichert bei. Die Operette spielt in den letzten Jahren des ausgehenden 19. Jahrhunderts in St. Petersburg und Neapel.

Die Operette wurde in Berlin im Jahr 1927 uraufgeführt.

Der Zarewitsch: Inhalt der Operette

1. Akt

Der junge Zarewitsch Aljoscha hat ein Problem: er hält nicht viel von Frauen, auch wenn er sich bewusst ist, dass er auch wenig Erfahrung hat, aber er hat auf keinen Fall Lust, eine Frau zu heiraten, die er nicht einmal kennt - die sogar wer anderer ausgesucht hat. Damit er positiver darüber denkt, heuert der Zar die bildhübsche junge Tänzerin Sonja an, die den Zarewitsch für die weiblichen Reize begeistern soll. Der Zarewitsch ist nicht dumm und erkennt das Vorhaben, aber er spielt mit Sonja ein Paar.

2. Akt

Aber ganz ist der Plan nicht aufgegangen, denn den Zarewitsch hat es doch erwischt. Sein Leiblakai Iwan hat in der Zwischenzeit Probleme mit Mischa, seiner krankhaften Frau. Am Hofe ist man überzeugt davon, dass man Zarewitsch seiner eigentlichen Bestimmung zuführen kann, aber der hat nur Augen für Sonja. Also macht man Sonja schlecht und bedroht die Tänzerin, doch lange hält sie nicht durch und eröffnet dem Zarewitsch die Wahrheit.

3. Akt

Sonja und der Zarewitsch sowie Mascha und Iwan flüchten nach Neapel. Sie genießen ihr höchst zweifelhaftes Glück. Iwan sorgt für beste Unterhaltung, als er mit einer rassigen Italienerin flirtet und fast ein Duell bestehen muss. Dann taucht der Großfürst auf und bittet den Zarewitsch um die Rückkehr in die Heimat. Dieser verzichtet aber lieber auf den Thron als auf Sonja, doch als der Zar stirbt, bleibt ihm nichts anderes übrig. Sehr traurig verabschiedet er sich von seiner Sonja.

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