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Day Trading und Spekulation

Day Trading: spekulativer Handel an einem Tag

Mit dem Begriff Day Trading bezeichnet man eine Vorgehensweise, bei der an einem Handelstag an der Börse gekauft und wieder verkauft wird, um möglichst hohen Profit zu erzielen. Diese Strategie ist hoch spekulativ und ist auch mit einem entsprechend großen Risiko ausgestattet, weil man schwer vorhersehen kann, wie sich die Kurse entwickeln.

Definition Day Trading

Börsenlexikon Day TradingEs braucht beim Day Trading ein gutes Gespür für die richtige Situation. Eine simple Darstellung wäre der Kauf von Aktien am Beginn des Handelstages, weil angenommen wird, dass die Kurse im Laufe des Tages ansteigen. Tun sie dies wirklich, erzielt man beim Verkauf der Aktien einen Gewinn, ist der Kurs hingegen rückläufig, hat man einen Verlust eingefahren.

So simpel ist es natürlich nicht, weil die Kurse oft in beide Richtungen agieren. Ein Kurs steigt an, fällt und steigt nochmals an - und das am gleichen Handelstag. Hier den richtigen Zeitpunkt für den Kauf der Wertpapiere und erst recht für den Verkauf zu finden, ist eine Frage von Routine und manchmal auch von Glück. Zudem gibt es oft Gegenbewegungen, mit denen man nicht hat rechnen können. Nicht selten stürzt ein Aktienindex aufgrund von Vorgaben zu Beginn deutlich ab, um dann im Tagesverlauf sich zu erholen und in beiden Fällen weiß man oft nicht, warum es so ist wie es ist.

Zudem ist es so, dass die meisten Leute, die sich am Day Trading beteiligen, ihre Aktien zum Tagesschluss auf Null gestellt haben, das bedeutet, dass sie die Wertpapiere, die sie im Laufe des Tages erworben haben, auch am gleichen Tag wieder verkaufen, selbst dann, wenn sie einen Verlust einfahren.

Kritik an der Spekulation

Day Trading ist nichts für schwache Nerven und ist auch sehr umstritten, weil hier reine Spekulation betrieben wird. Menschen, die ihr Geld sicher anlegen wollen, würden niemals solche Aktionen durchziehen, andererseits sind es sehr spannende Stunden, die man an der Börse oder via Internet mit der Börse verbunden verbringen kann. Manche ziehen dieses Konzept auch wirklich wegen des Nervenkitzels durch, die meisten handeln aber hoch spekulativ mit großen Beträgen, sodass die hohen Gewinne die hohen Verluste häufig kompensieren, weshalb es nicht so wesentlich ist, wenn man bei manchen Werten verliert.

Die Grundkritik besteht darin, dass die Börse eigentlich eine Dienstleistung für die reale Wirtschaft sein sollte. Das bedeutet, dass Unternehmen sich an der Börse notieren lassen, um abseits von Bankkredite Geld für Investitionen zu erhalten und dafür beteiligen sie die Anlegerinnen und Anleger an ihrem Unternehmen. Wenn jedoch gezockt wird, weiß das Unternehmen nie wirklich, mit wie viel Geld gearbeitet werden kann und mit der realen Wirtschaft hat das auch nicht viel zu tun.

Der Verlust beim Day Trading ist höher, wenn die Börse in ihrer gesamten Breite verliert und das passiert natürlich auch manchmal. Diese Form von Spekulation wird natürlich sehr heftig kritisiert, denn die Unternehmen wissen nie wirklich genau, wie viel Geld ihnen zur Verfügung steht, weil die Gelder sich praktisch stündlich ändern können. Das ist zwar generell ein Faktum am Börsenhandel, aber wenn mit großen Aktienpaketen in solcher Form vorgegangen wird, ist das für den ursprünglichen Zweck der Beteiligung an Unternehmen und Mitprofitieren am Gewinn wenig hilfreich.

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    Aufträge im Börsenhandel

    • Day Trading
      Day Trading ist ein Begriff der Börse für eine spekulative Handlung, die innerhalb eines Handelstages erfolgt und auch gleich wieder abgeschlossen ist.
    • Open Order
      Open Order ist eine Börsenbezeichnung für einen erteilten Auftrag an der Börse, der aber noch nicht abgearbeitet aber bereits eingetragen wurde.
    • Order an der Börse
      Order ist ein Begriff der Börse und bezeichnet einen Auftrag zum Kauf oder Verkauf an der Börse mit oder ohne Limits für Aktien und andere Wertpapiere oder Anteile.
    • Stop-Buy-Order
      Stop-Buy-Order ist ein bedingter Auftrag an der Börse mit der Auflage, erst ab einem bestimmten Kurs einen Kauf durchzuführen.
    • Stop-Limit-Order
      Stop-Limit-Order ist ein Auftrag an der Börse, bis zu einem bestimmten Limit zu handeln, womit das Risiko nicht eingegangen wird, zu teuer Aktien und andere Titel einzukaufen.
    • Stop Loss Order
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    • Stop Market Order
      Als Stop Market Order werden die Börsenaufträge zusammengefasst, die mit Limit beim Kauf oder Verkauf ausgestattet werden.
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      Die Trailing-Stop-Order ist ein kombinierter Auftrag im Börsenhandel, der ein Limit hat, das sich aber bei gutem Kursverlauf auch automatisch ändern kann und darf.
    • Volatilität
      Unter der Voltailität an der Börse versteht man die Schwankung einer Kapitalanlage (Aktie, Anleihe) und damit das mögliche Risiko zum Zeitpunkt der Betrachtung.

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    • Aktienindex
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      Das Hörbuch Börse und (Day) Trading ist für Einsteiger gedacht, die beim Börsenhandel beginnen möchten - mit Grundlagen und vielen praktischen Einstiegshilfen.

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