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Microsoft Windows 3.1 als erstes erfolgreiches System

Erster kommerzieller Erfolg für Windows

Bill Gates und seine Truppe von Microsoft hatte bis zu Windows 3.1 gebraucht, um sich kommerziell mit seinem Windows-Betriebssystem durchsetzen zu können. Die Versionen 1.0 - 3.0 waren wohl nett, hatten aber mit einem Betriebssystem wenig zu tun. Sie waren mehr oder weniger nur eine grafische Verbesserung der bisherigen MS-DOS-Lösungen.

Mit Windows 3.1 kam erstmals ein Windows auf den Markt, das über das aufgesetzte Erscheinungsbild hinaus genutzt werden konnte. Die Registry wurde erweitert und das Dateisystem neu etabliert. Erstmals war es möglich, im Windows Explorer mittels Drag & Drop - also dem Markieren und Verschieben - Dateien von einem Verzeichnis in das andere zu kopieren oder zu verschieben. Somit standen neue und längst eingeforderte Funktionen zur Verfügung.

Das mag auf den ersten Blick nichts besonderes sein, doch bisher hatte man MS-DOS-Befehle gebraucht, um Dateien in ihrer Position verändern zu können und mit Windows 3.1 gelang es, dies per Maus steuern zu können. Damit vereinfachte Microsoft die Bedienung des Computers massiv und auch viele, die mit MS-DOS und ähnlichen Befehlssätzen wenig anfangen konnten, fanden Zugang zu den Windows-Rechnern.

Windows 3.1 hatte Verbesserungen bei den Soundmöglichkeiten und mehr Einstellungsvarianten. Außerdem gab es erstmals die Farbtiefe bis 32 Bit. Das Betriebssystem war nicht mehr auf einen Prozessortyp angewiesen und man konnte mit flexibleren Hardware-Varianten arbeiten. Es konnten also unterschiedlichste Personal Computer mit Windows kombiniert werden und damit erreichte Microsoft auch viel mehr Menschen und Anwender.

Das Betriebssystem Windows 3.1 wurde im Jahr 1992 auf den Markt gebracht und sorgte für den ersten kommerziellen Erfolg der Windows-Reihe. Es ist nicht falsch, wenn man meint, dass mit Microsoft Windows 3.1 der Erfolgslauf von Windows und damit auch von Microsoft erst richtig begann.

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