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Papierkorb und Betriebssystem

Verwaltung der zu löschenden Dateien

So wie in jedem Haushalt gibt es auch in jedem Betriebssystem den Papierkorb, der sich normalerweise bei Windows & Co. auf dem Desktop befindet. Man kann das Betriebssystem aber auch so einstellen, dass dieses Symbol nicht gleich gesichtet wird. Mit diesem Programm kann man alte oder unerwünschte Daten löschen und wieder Platz für neue Daten und Dateien freigeben.

Dabei braucht man aber nicht alle Daten extra in den Papierkorb zu verschieben, obwohl das manchmal Sinn macht, beispielsweise wenn man Symbole auf dem Desktop löschen will und diese in das Papierkorb-System verschiebt. Aber beispielsweise die Browser (Internet Explorer, Firefox, Opera & Co.) bieten die Möglichkeit an, beim Ausstieg aus dem Programm veraltete oder überschüssige Daten zu löschen. Diese werden aber nicht wirklich gelöscht, sondern in den Papierkorb verschoben.

Erst wenn man den Papierkorb leert, werden die Daten auch wirklich physikalisch gelöscht. Das hat den Vorteil, dass man irrtümlich gelöschte bzw. in den Papierkorb verschobene Dateien noch einmal wiederherstellen und damit retten kann. Und diese Situation trifft man viel öfter an, als man annehmen sollte. Gerade bei scheinbar erledigten Arbeiten, die dann doch nicht erledigt sind, ist es hilfreich, wenn man die Dateien zurückholen kann.

Papierkorb leeren

Welche Dateien gerade im Papierkorb zwischengelagert sind, lässt sich feststellen, indem man den Papierkorb öffnet. Daraufhin öffnet sich ein Fenster mit der Liste der Dateien, die sich gerade im Papierkorb befinden und viele dieser Dateien hat man selbst gar nicht angerührt, sondern wurden von Programmen automatisch verschoben. Die Datenmenge kann dabei beachtlich sein und daher ist auch sinnvoll, von Zeit zu Zeit den Papierkorb tatsächlich zu leeren.

Der Papierkorb ist ein wichtiges Systemprogramm, um wieder Platz auf der Festplatte zu schaffen. Noch wichtiger ist seine Funktion dahingehend, dass man die Übersicht vor allem bei vielen Programmen wahren kann. Andernfalls würde das Betriebssystem und die Dateistruktur unübersichtlich und chaotisch werden.

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