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WKN oder Wertpapierkennnummer

Kennung für einzelne Wertpapiere

Im Alltagsgeschäft beim Handel an der Börse trifft man auf viele Fachbegriffe und auch auf viele Abkürzungen. Auch außerdem der eigentlichen Börse sind diese Abkürzungen oft anzutreffen. Eine der häufigsten Abkürzungen ist dabei WKN.

Grundlagen zur WKN oder Wertpapierkennnummer

WKN steht für Wertpapierkennnummer und damit wird zum Ausdruck gebracht, dass jedes Wertpapier eine bestimmte Nummer, eben die WKN aufweist. Das ist auch notwendig, um die Suche nach einem gewünschten Wertpapier erleichtern zu können, denn viele Wertpapiere, beispielsweise Anteile an Investmentfonds, tragen sehr ähnliche Namen und besonders für Menschen, die nur selten mit Wertpapieren zu tun haben, wird es schwierig, das richtige Wertpapier zu finden.

Denn die WKN braucht man beispielsweise dann, wenn man eine aktuelle Kursentwicklung herausfinden möchte. Auf vielen Webseiten großer Bankinstitute wird eine Suchmaschine angeboten, in der man die Wertpapierkennnummer eintragen kann, wodurch die Kursentwicklung der letzten Wochen, Monate oder sogar Jahre angezeigt wird.

WKN ist besser als der Name

Auch hier gilt, dass das Suchen nach Namen zwar möglich ist, aber meistens mehrere Suchdurchläufe erfordert, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Hat man hingegen die richtige WKN zur Hand, erleichtert sich die Suche beträchtlich. Der Grund ist simpel: die WKN gibt es nur einmalig und ist eine eindeutige Kennung von Fonds, Aktien oder auch Währungen. Zum Beispiel hat auch der Euro-Dollar-Kurs eine WKN anzubieten.

Sucht man hingegen einen Investmentfonds und weiß nur den Anbieter, kann dies zur langatmigen Safari werden, weil zum Beispiel Bankinstitute sehr viele ähnlich klingende Fonds auf den Markt gebracht haben. Manchmal heißt der Investmentfonds sogar gleich, nur die Art der Anlage ist unterschiedlich, also zum Beispiel die Form der Ausschüttung. Weiß man dann nicht ganz genau die Rahmenbedingungen der Anlageform, die man selbst gewählt hatte, wird das Suchen wirklich zur großen Herausforderung.

Neben den Webseiten der Bankinstitute, auch Versicherungen bieten solche Serviceleistungen an, findet man die WKN auch auf vielen Auszügen aus der Börse in Zeitungen und Magazine. Die Wertpapierkennnummer ist damit ein schlüssiger Hinweis, welches Wertpapier gemeint ist und dient zur zuverlässigen Information.

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