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Weiche Währung mit Abwertungspotential

Abwertung gegenüber Währungen wahrscheinlicher

Im Zusammenhang mit den Währungen wird eine Unterscheidung in Gruppen vorgenommen, um die Investitionen besser tätigen zu können. Vor allem wird zwischen der harten Währung und der weichen Währung unterschieden. Medial wird meist von der harten Währung gesprochen oder geschrieben und gemeint ist damit eine Währung wie zum Beispiel der Schweizer Franken, die ein Aufwertungspotential hat, also im Wert gegenüber anderen Währungen eher gewinnt. Das Gegenteil ist die weiche Währung.

Definition weiche Währung

Eine solche Währung ist dann gegeben, wenn die Währung gegenüber anderen Währungen eher ein Abwertungspotential aufweist. Das heißt, dass der Wert der eigenen Währung verliert und im Wechselkurs die vergleichende Währung teurer wird. Dabei gibt es aber nicht die stets gleichen Währungen, weil diese sich je nach Wirtschaftslage stärker oder schwächer zeigen können.

Generell gilt für die Beurteilung einer weichen oder harten Währung ein Zeitraum von zumindest fünf Jahre. Das hat den Grund, weil es innerhalb dieses Zeitraums stärkere Bewegungen nach oben oder unten im Wirtschaftskreislauf geben kann. Nach fünf Jahren lassen sich Trends aber für jede Währung erstellen und manche bestätigen ihre Dasein als harte Währung wie der Schweizer Franken oder auch die Gemeinschaftswährung Euro. Beliebte Kandidaten in der Liste der weichen Währungen sind der russische Rubel oder die türkische Lira, aber gerade in diesem Feld gibt es ein Kommen und Gehen, weil sich ein Land innerhalb von ein paar Jahren oder auch im Beobachtungszeitraum von zwei Jahrzehnten deutlich verändern kann.

Weiche Währung in der Praxis

China war in den 1990er-Jahren auf dem Sprung zum Schwellenland und ist heute eines der wichtigsten Schwellenländer überhaupt. Dennoch wird mit der Währung deutlich mehr Bewegung erzielt als mit dem Euro. Die großen Schwankungen sind aber eher zurückgegangen. Doch die Unsicherheit ist weit größer als bei der harten Währung.

Wer nun nicht täglich mit den Kursen arbeiten möchte und auch langfristig sein Geld in Währungen investiert, ist mit den harten Währungen auf einer sichereren Route unterwegs als mit den weichen Währungen, die aufgrund von hoher Inflation, wirtschaftlicher Probleme und Löchern im Staatshaushalt schnell einmal eine Zinsveränderung vornehmen oder einfach die Währung bewusst schwächen, um den Export anzukurbeln.

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