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Strike Price bei Derivate

Festgelegter Ausübungspreis

Optionen und andere Derivate wie die Futures brauchen bestimmte Parameter, um den Handel an der Börse zu ermöglichen. Das Underlying als Basiswert oder auch Produkt ist eine fixe Größe, Zeitvorgaben sind weitere Parameter. Dazu kommt aber natürlich das Hauptargument mit dem Preis, der als Ausübungspreis bezeichnet wird, international meist als strike price.

Definition Ausübungspreis (strike price)

Der Ausübungspreis ist jener Wert, der für den Handel vereinbart wird. Wenn man zu einem bestimmten Kurs den Kauf oder Verkauf vereinbart, dann ist dieser Kurs gleichzeitig auch der strike price, wie dies an den internationalen Börsen bezeichnet wird. Also jener Preis, der für diesen Handel Gültigkeit hat und zu dem der Handel letztlich abgeschlossen wird. Ob sich die Option oder das Future gerechnet hat, sieht man an der Differenz zwischen dem Ausübungspreis und dem aktuellen Kurs.

Beispiel für den Ausübungspreis

Angenommen es wird vereinbart, dass eine Aktie zu einem Kurs von 100 gekauft wird, dann ist der strike price genau dieser Wert von 100. Wie hoch der Kurs wirklich sein wird, spielt keine Rolle, zumindest nicht für den Handel selbst. Für das Hinterfragen der Aktion auch für weitere Derivatehandlungen ist es hingegen schon sehr wichtig, ob man richtig gelegen ist oder nicht und was man daraus für Schlüsse ziehen kann, wenn man wieder eine Option andenkt oder sich an die Forwards heranwagt.

Ist nun der Kurs bei 90 angekommen, dann wird man bei einer Option wohl nicht handeln, weil man teurer einkaufen müsste, als der Kurs besagt. Der Ausübungspreis ist aber dennoch bei den 100 verblieben - die Option findet aber nicht statt. Bei einem Future hätte man Pech gehabt und müsste den teureren Preis schlucken und den Kauf umsetzen. Bei einem Kurs von 110 ändert sich die Sachlage und man hat einen Erfolg zu verzeichnen. So ist der Ausübungspreis nicht nur der Preis, zu dem der Handel stattfindet, wenn er denn durchgeführt wird, sondern auch eine Größe für das Hinterfragen seiner eigenen Verhandlungen für spätere Aktionen an der Börse.

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Derivate: Grundlagen
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Futures
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Kontraktgröße
Kontraktgröße oder Anzahl (Stückzahl) ist die Bezeichnung an der Börse für die Quantität eines Handels bei Derivate wie den Optionen oder Futures.

Long
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Termingeschäfte zählen zu den Derivaten an den Börsen und werden als Spekulation auf den Gewinn, aber auch zur Kursabsicherung durchgeführt.

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