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Aktien und Fonds rund um Rohstoffwerte an der Börse

Handel mit den Anbietern von Rohstoffen

Rohstoffe wie Gold und Silber sowie Erdöl werden praktisch täglich in den Börsenberichten berücksichtigt und sind je nach Wirtschaftslage manchmal sogar im Mittelpunkt des Geschehens. Das hat sich am Höhepunkt der globalen Wirtschaftskrise nach 2008 mehr als deutlich gezeigt, als die Werte für Gold und Silber ungebremst von Rekordwert zu Rekordwert angestiegen sind. Dabei wird direkt mit dem Rohstoff gehandelt, aber das ist nicht die einzige Form, wie man sein Geld anlegen kann.

Handel mit Rohstoffen: Rohstoffaktien

Denn es gibt verschiedene Wege, wie man an der Börse rund um das Thema der Rohstoffe tätig werden kann. Beim direkten Handel zum Beispiel mit Gold oder mit Erdöl kann das Ziel auch klar verfehlt werden, wenn sich die Lage verändert. Ein ähnliches Risiko geht man ein, wenn man direkt auf Rohstoffaktien setzt. Das sind Aktien von Anbietern, die natürlich auch vom Weltmarkt abhängig sind. Es sind keine kleinen Anbieter, denn man findet hier bekannte Namen wie Exxon, Shell oder Philips und deren Kursentwicklung geht einher mit der Nachfrage nach den Rohstoffen und den Rahmenbedingungen.

Wenn das Erdöl stark nachgefragt wird, kann man mit den Rohstoffaktien mitnaschen, was vor allem 2008 der Fall war, als der Preis für das Erdöl neue Rekordmarken erreichen konnte, ehe der Preis aufgrund der einsetzenden Rezession deutlich nach unten ging.

Die Rohstoffaktien teilen sich dabei in verschiedene Gruppen, wobei man wohl sehr interessiert sein muss oder Beratung von Profis braucht, um den Überblick zu bewahren. Anbieter sind die Zulieferer von Öl genauso wie vor allem auch die Aktien der Minenbetreiber, die für den direkten Abbau von Gold, Silber und anderen Werten zuständig sind.

Handel mit Rohstoffen: Minenfonds

Auf die Minenaktien kann man aber auch über den Weg der Investmentfonds zugreifen. Dabei hat man mehr Streuung als bei der direkten Aktieninvestition, aber natürlich nützt das nur bedingt etwas, wenn es zu einer Situation kommt wie 2013, als Gold und Silber deutlich abgesackt sind, man konnte auch von einem Absturz sprechen. Die Werte gingen um nahezu 30 Prozent nach unten und das ist auch bei einem Aktienpaket oder einem Investmentfonds zu spüren.

In diesem Zusammenhang gibt es verschiedene Investmentfonds mit unterschiedlicher Ausrichtung. Metallfonds sind solche, die sich Edelmetalle wie Gold, Silber und Platin stützen und auch solche, die Industriemetalle im Mittelpunkt wissen. Von Blei über Nickel bis Kupfer reichen dabei die Möglichkeiten. Eine andere Form der Investition steht mit den Energie-Fonds zur Verfügung. Hier wird nicht mit Metallen, sondern mit Erdöl und Gas in erster Linie gehandelt.

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