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Risiko und Wertpapierhandel

Entscheidungen an der Börse und das Risiko

Im Grunde ist der Börsenhandel eine sehr positive Form des Wirtschaftens. Auch Menschen, die nur über ein kleines Kapital verfügen, können sich am Aktienhandel beteiligen und Anteile erwerben. Damit hat die Börse stark an Wert gewonnen, weil sie eine Alternative zu den Sparbüchern der Hausbanken anbieten können.

Börsenhandel und Risiko

Doch die Sache hat einen Haken, weil das Risiko gerne unterschätzt wird, wenn mit Aktien und anderen Wertpapieren gehandelt wird. Das Risiko lässt sich streuen, doch manchmal legen es Fonds darauf an, diese Streuung zu unterbinden. Je nach Strategie der Gesellschaften und Unternehmen selbst sowie auch der Anlegerinnen und Anleger ist das Risiko, einen Verlust einzufahren höher oder gemäßigter. Das Risiko ist ein Faktor, der zu den Grundlagen im Börsenhandel zählt, sei es bei der Entscheidung gegen das Sparbuch und für den Investmentfonds oder beim Kauf und Verkauf von Aktien.

So gibt es Investmentfonds, die sich auf eine Branche orientieren. Das bedeutet, dass sie in Aktien von verschiedenen Unternehmen in der gleichen Branche investieren, beispielsweise in Unternehmen der Baubranche. Wenn nun die Baubranche boomt, beschleunigt das den Anstieg der Aktien und erhöht damit den Gewinn dieses Investmentfonds. Wenn aber die Baubranche in der Krise ist, ist der Verlust umso stärker für diesen Fonds.

Dieses Verlustrisiko kann gemindert werden, indem eine Streuung erfolgt. Investmentfonds erreichen dies bewusst, wenn es ihrer Strategie entspricht, indem sie in verschiedenen Regionen und in verschiedenen Branchen investieren. Wenn sie Aktienpakete in Europa und in Asien halten und in der Elektronikbranche und im Bauwesen und in weiteren Branchen investieren, braucht es schon eine große Krise, damit ein starker Verlust eingefahren wird.

Eher ist es so, dass eine schwächere Branche durch eine bessere ausgeglichen wird. Das Ergebnis wird nicht rekordverdächtig sein, aber man federt das Risiko damit deutlich ab.

Risikostreuung und volles Risiko

Die Risikostreuung ist ein wichtiger Begriff an der Börse. Der Investmentfonds wurde für viele Anlegerinnen und Anleger interessant, weil er in verschiedenste Aktien und/oder Renten investiert. Klappt der Kurs bei A nicht und bei B schon, gleicht sich das aus. Hätte man stattdessen die Aktien von A direkt gekauft, dann würde man auf einen hohen Verlust sitzenbleiben, wobei bei langfristiger Anlage auch das kein Problem sein muss, weil man später, wenn der Kurs sich erfangen sollte, wieder in die Gewinnzone kommen könnte. Nur die Geduld muss man haben und dann ist auch die Frage, wann und ob man sein Geld wieder braucht. Das Risiko ist beim Fonds mehrfach streubar. Ein reiner Aktienfonds ist mit höherem Risiko behaftet als ein reiner Rentenfonds. Und innerhalb der Aktienfonds gibt es auch große Unterschiede, wo investiert wird, in welcher Branche oder ob auch zwischen den Branchen gestreut wird. Das Risiko wird dadurch kleiner, die Ertragsaussichten aber auch.

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