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Order als Auftrag im Börsenhandel

Auftrag zum Kaufen oder Verkaufen

Unter Order versteht man im Rahmen der Börsensprache den direkten Auftrag für einen Kauf oder Verkauf an der Börse. Damit ist es aber noch nicht getan, denn es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten der Zusatzangaben, um den Auftrag genauer zu definieren und die Umsetzung zu steuern.

Grundlagen zur Order

Generell bedeutet Order den Auftrag, Wertpapiere zu verkaufen oder zu kaufen, doch meistens werden die Zusatzmöglichkeiten genutzt, um kein Verlustgeschäft zu riskieren. Dabei gibt es individuell von Börse zu Börse andere Angebote, wie die Aufträge erteilt werden können. Viele Order-Optionen sind aber bei allen Börsen gleich.

Order mit Limits

Zusatzangaben können zum Beispiel Limits sein, das bedeutet, dass man einen Auftrag zum Kauf oder Verkauf erteilt, der aber nur solange gültig ist, solange nicht ein bestimmtes Limit - also ein Aktienwert oder andere Kursgrößen - erreicht wurde. Ist das Limit erreicht, endet der Auftrag zur Geschäftshandlung. Das kann also ein Auftrag zum Kauf der Aktie X sein, der solange gültig ist, solange der Wert der Aktie den Preis von Y nicht übersteigt.

Order mit weiteren Angaben

Andere Zusatzangaben betreffen die Quantität des Geschäftes. Es kann ein Handel mittels Order initiiert werden, der eine bestimmte Stückzahl anführt und es gibt zahlreiche Möglichkeiten, den Handel auch im Zusammenhang mit dem Zeitraum zu beschränken. So kann man eine Order erteilen, die nur für den aktuellen Tag gilt, es kann aber ebenso ein Auftrag erteilt werden, der für einen bestimmten Zeitraum gilt, beispielsweise für eine Woche.

Damit lassen sich auch verschiedene Angaben kombinieren wie der Auftrag, eine Aktie zu verkaufen und zwar bis 200 Stück binnen zwei Tage bis zu einem Verkaufspreis von Y. Ist eine dieser Voraussetzungen nicht erfüllt, kann der Auftrag nicht durchgeführt werden. Auf diese Weise kann man die Auftrag genauer erstellen und das Risiko einschränken. Andernfalls könnten die Aktien zu günstig verkauft werden oder es werden mehr verkauft, als eigentlich beabsichtigt war.

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Day Trading ist ein Begriff der Börse für eine spekulative Handlung, die innerhalb eines Handelstages erfolgt und auch gleich wieder abgeschlossen ist.

Open Order
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Stop Loss Order
Ein Stop Loss Order (Verkauf Stop Order) ist ein Auftrag an der Börse für den Verkauf bis zu einer bestimmten Untergrenze.

Stop Market Order
Als Stop Market Order werden die Börsenaufträge zusammengefasst, die mit Limit beim Kauf oder Verkauf ausgestattet werden.

Stop-Buy-Order
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Stop-Limit-Order
Stop-Limit-Order ist ein Auftrag an der Börse, bis zu einem bestimmten Limit zu handeln, womit das Risiko nicht eingegangen wird, zu teuer Aktien und andere Titel einzukaufen.

Trailing-Stop-Order
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