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Öko-Aktien oder Aktien Neue Energien

Ökologischer Hintergrund bei der Geldanlage

Obwohl seit Jahren über den bevorstehenden Klimawandel diskutiert wird und Lösungen bereits in der Umsetzungsphase sind wie große Windparks, war die Börse von den Unternehmen, die hinter den Lösungen stehen, noch nicht wirklich überzeugt. Dennoch hatte der Begriff der Öko-Aktien seine Daseinsberechtigung und ist mittlerweile auch zu einem wichtigen Begriff für Anlegerinnen und Anleger geworden.

Definition Öko-Aktien (manchmal auch Ökoaktien)

Börsenlexikon Öko-AktienEs handelt sich dabei um Aktien von Unternehmen, die im Bereich erneuerbarer Energien tätig sind und die natürlich aufgrund der aktuellen Klimasituation mit stets wärmeren Jahreszeiten und großen Bedrohungsszenarien im Vorteil sein müssten. So wie es Aktienpakete gibt, die man im Bereich der Industrie oder im Bereich der Finanzdienstleister zusammenstellt, gibt es auch die Überlegung, diese Aktien rund um Windenergie und Solartechnik zu bündeln.

Die Idee dahinter bei den Anlegerinnen und Anlegern ist natürlich jene, dass man rechtzeitig einsteigt, um am Aufstieg und der Bedeutung der Unternehmen mit seinem Geld mitwirken zu können. Damit könnten hohe Profite erzielt werden, aber so ganz sicher ist die Angelegenheit noch nicht und so ganz einfach auch nicht, wie sich an der Energiewende und deren Diskussion in Deutschland und auch in anderen Ländern zeigt. Von den politischen Problemen rund um globale Vereinbarungen für eine umweltfreundlichere Umgangsform mit Mutter Erde ganz zu schweigen.

Die Zeit drängt und es gibt schon viele Windparks und auch andere Lösungen wie etwa große Solaranlagen in der Sahara oder an der Grenze zur großen Wüste, um Energie auf andere Form als mit Atomkraft und erst recht als mit Kohle und Erdöl zu gewinnen. Die Notwendigkeiten sind klar, die politische Ausrichtung nicht immer.

Öko-Aktien in der Praxis

Obwohl seit Jahren das Problem bekannt ist und obwohl auch bewiesen ist, dass man mit Windenergie sehr wohl gute Gewinne auf ökologisch besserer Basis erzielen kann, hatten die Betreiberfirmen vor allem in den letzten Jahren manche Krise auszustehen. Rund um die Jahre 2008 bis 2010 gingen die Werte sogar leicht nach unten, aber der Trend nach oben lässt sich nicht leugnen. Die Bedeutung der erneuerbaren Energie ist unbestritten und die Wirtschaftlichkeit wird stets verbessert.

Dass die Aktien zum Beispiel im Jahr 2013 deutlicher angestiegen sind als die globalen Aktienindizes wie jener von MSCI mit den Industriestaaten, ist kein so wirklicher Zufall. Der Trend könnte sich in den nächsten Jahren sogar noch deutlich verschärfen, wenn die Ökologie zum Pflichtprogramm von Wirtschaft und Energiepolitik wird.

Das Problem für die Anleger besteht darin, dass man nicht so recht weiß, wie man sich orientieren soll. Die Öko-Aktien sind der Plan B, wenn man auf Energie setzt und die Menschen sind von der Energie abhängig. Jetzt sind sie es wohl noch viel mehr als früher, weil kaum ein Haushalt hat nicht ein Dutzend Geräte, die Strom brauchen, aber bleibt man noch beim Erdöl (Treibstoff, Heizöl), das täglich verbraucht wird oder setzt man auf Windenergie, die nicht sofort die Profite abwirft, die man sich wünschen würde.

Langfristig gedacht ist die Öko-Aktie ein echtes Angebot, aber im täglichen Handel ist das Erdöl und die Aktien der mit Erdöl handelnden Großkonzerne meist noch die bessere Wahl. Will man umweltbewusst agieren, sind die Öko-Aktien hingegen besser.

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