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Börsenhandel und Börsenbegriffe

Begriffe rund um das Kaufen und Verkaufen an der Börse

Der Börsenhandel ist eine Umschreibung, die etwas kritisch zu betrachten ist, denn je nach Sicht des Betrachters ist damit etwas anderes gemeint. Viele verstehen unter dem Börsenhandel eigentlich den Aktienhandel, also das Kaufen und Verkaufen von diesen Wertpapieren, die Teile einer Aktiengesellschaft repräsentieren. Doch an der Börse wird noch viel mehr gehandelt als "nur" die Aktien, die in ihrer Quantität schon sehr weitreichend agieren.

Schon alleine die Aktien sind ein großes Thema im Börsenhandel und das auf verschiedenen Ebenen. Es gibt den reinen Aktienmarkt, bei dem man die Wertpapiere kaufen und verkaufen kann, dazu aber auch Gesellschaften, die mit den Aktien handeln. Diese bieten Investmentfonds an, wodurch Geld hereingespült wird, um weiter anlegen zu können. Diese Fonds werden häufig über die Banken an Privatkundinnen und -kunden angeboten. Damit gibt es schon alleine auf der Ebene der Aktien die unterschiedlichsten Zugänge, um mit Geld zu arbeiten, sei es täglich oder langfristig als Anlageform. Und dazu gibt es die unterschiedlichsten Marktsituationen, Order oder auch Aufträge und viele weitere Faktoren rund um die Finanzprodukte.

Order an der Börse

Börsenlexikon Überblick Aufträge (Order)Das Herzstück des Börsenhandels sind die Aufträge, um neue Anteile zu kaufen oder bestehende zu verkaufen. Dazu gibt es die entsprechenden Order, wobei alle weiteren Formen sich an diesem englischen Begriff für das Beauftragen einer Handlung orientieren. Order ist der Auftrag zum Kaufen oder Verkaufen eines Finanzprodukts an der Börse. Der Open Order ist ein weiterer Begriff und umschreibt einen Auftrag, der noch nicht abgearbeitet, aber schon im System eingegeben ist.

Dazu gibt es verschiedene Spezialaufträge. Stop Loss Order ist zum Beispiel ein Auftrag, Aktien bis zu einer bestimmten Untergrenze zu verkaufen. Wird diese Untergrenze unterschritten, findet kein Verkauf mehr statt - zumindest in der Theorie. Als die Schweizerische Nationalbank überraschend die Untergrenze beim Euro-Franken-Kurs von 1,20 Franken pro Euro aufgehoben hatte, hätten viele Stop Loss Order wirken müssen - taten sie aber nicht. Der Kurs stürzte so schnell, dass der beabsichtigte Verkauf von 1,20 gar nicht möglich war. Daher sind die Aufträge auch immer mit Vorsicht zu genießen, aber der Stop Loss Order bietet doch einen gewissen Schutz im Börsenhandel.

Ein anderes Beispiel ist der Stop Buy Order, bei dem zu einem bestimmten Kurs gekauft wird und man damit rechnet, dass der Kurs noch weiter steigt, wodurch man davon profitieren kann.

Volatilität an der Börse

Ein wichtiger Begriff für die Börse und den Börsenhandel generell ist die Volatilität oder auch der Umfang des Risikos. Je unsicherer die Marktlage, desto höher ist die Volatilität, also die Möglichkeit einer Kursveränderung. Es ist nicht so leicht auszurechnen, wohin die Reise geht und gerade bei mittelhohen Kursen kann es nach oben oder unten gehen und auch die politischen Rahmenbedingungen können das Risiko erhöhen. Häufig liest man am Beginn eines neuen Jahres, dass die Volatilität steigt, was bedeutet, dass man mehr Risiko einplanen muss.

Artikel zum Thema

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    Day Trading ist ein Begriff der Börse für eine spekulative Handlung, die innerhalb eines Handelstages erfolgt und auch gleich wieder abgeschlossen ist.
  • Open Order
    Open Order ist eine Börsenbezeichnung für einen erteilten Auftrag an der Börse, der aber noch nicht abgearbeitet aber bereits eingetragen wurde.
  • Order an der Börse
    Order ist ein Begriff der Börse und bezeichnet einen Auftrag zum Kauf oder Verkauf an der Börse mit oder ohne Limits für Aktien und andere Wertpapiere oder Anteile.
  • Stop-Buy-Order
    Stop-Buy-Order ist ein bedingter Auftrag an der Börse mit der Auflage, erst ab einem bestimmten Kurs einen Kauf durchzuführen.
  • Stop-Limit-Order
    Stop-Limit-Order ist ein Auftrag an der Börse, bis zu einem bestimmten Limit zu handeln, womit das Risiko nicht eingegangen wird, zu teuer Aktien und andere Titel einzukaufen.
  • Stop Loss Order
    Ein Stop Loss Order (Verkauf Stop Order) ist ein Auftrag an der Börse für den Verkauf bis zu einer bestimmten Untergrenze.
  • Stop Market Order
    Als Stop Market Order werden die Börsenaufträge zusammengefasst, die mit Limit beim Kauf oder Verkauf ausgestattet werden.
  • Trailing-Stop-Order
    Die Trailing-Stop-Order ist ein kombinierter Auftrag im Börsenhandel, der ein Limit hat, das sich aber bei gutem Kursverlauf auch automatisch ändern kann und darf.
  • Volatilität
    Unter der Voltailität an der Börse versteht man die Schwankung einer Kapitalanlage (Aktie, Anleihe) und damit das mögliche Risiko zum Zeitpunkt der Betrachtung.

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Weitere Kapitel zum Thema:

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    Der Börseneinstieg gelingt viel leichter, wenn man ein Grundverständnis für die Mechanismen der Börsenkurse und der Arten von Handel an der Börse mitbringt.
  • Aktien: Aktienarten
    Die riesige Zahl von Aktien im Börsenhandel wird mit Hilfe von Begriffen untergliedert und so gibt es Ausdrücke wie Blue Chips oder die jungen Aktien.
  • Aktien: Aktienbegriffe
    Überblick über die verschiedenen Begriffe rund um Aktien umschreiben den Handel mit den Wertpapieren wie zum Beispiel die Kurspflege.
  • Akteure an der Börse
    An der Börse agieren die verschiedensten Personen vom Anleger über den Broker bis zum Börsenhändler und Zeichner, um den Börsenhandel überhaupt möglich zu machen.
  • Aktienindex
    Der Aktienindex ist ein errechneter Wert für eine wichtigsten Werte einer Börse oder eines Marktes wie der DAX oder der Dow Jones Index.
  • Börsenarten
    Die Börse gibt es nicht nur in einer einmaligen Form sondern es gibt verschiedene Börsen und auch Begriffe zum Zustand und den Handelsmöglichkeiten der Börse.
  • Börsenhandel: Arten von Order
    Das Herzstück des Börsenhandels sind die Order, die Aufträge zum Kaufen und Verkaufen mit möglichen Zusatzinformationen als Limit und Einschränkung.
  • Derivate
    Derivate können Forwards, Optionen oder Futures sein und für diese Formen des Börsenhandels haben sich viele Begriffe gebildet.
  • Handelsempfehlungen Börse
    Handelsempfehlungen an der Börse werden von Analysten durchgeführt, die zum Kauf / Halten / Verkauf raten.
  • Investmentfonds: Begriffe
    Rund um die Investmentfonds gibt es verschiedene Begriffe, die für Anleger, aber auch für die Börse relevant sind vom Sparplan bis zum Bericht oder Werbeprospekt.
  • Investmentfonds: Fondsarten
    Der Investmentfonds als Anlageform an der Börse und die vielen verschiedenen Arten vom Mischfonds bis zum reinen Aktienfonds und neuen Möglichkeiten.
  • Kurs
    Der Kurs zeigt an der Börse an, wie hoch der aktuelle Preis für ein bestimmtes Finanzprodukt ist, das kann ein Aktienkurs, der Börsenindex oder ein Umrechnungskurs bei Währungen se
  • Negativer Kursverlauf
    Auch für den negativen Kursverlauf beim Rückgang des Wertes von Aktien und Währungen gibt es viele Börsenbegriffe.
  • Positiver Kursverlauf
    Rund um die Börsenkurse und ihre Bewegungen gibt es viele Begriffe wie jene über den positiven Kursverlauf.
  • Neutraler Kursverlauf
    Die Börsenkurse müssen nicht immer fallen oder steigen, es gibt auch den neutralen Kursverlauf mit wenig Wertänderung, wodurch die weitere Entwicklung unklar sein kann.
  • Rohstoffpreise
    Rohstoffe und Börse: über die Bedeutung der Rohstoffpreise an den internationalen Börsen vom Goldpreis bis zum Preis für Erdöl.
  • Währungen an der Börse
    Die Währungen sind ebenfalls ein wichtiger Teil des Börsenhandels und haben entscheidende Bedeutung für die weltweit gehandelten Währungen wie Euro oder Dollar.
  • Hörbuch Börse und (Day) Trading
    Das Hörbuch Börse und (Day) Trading ist für Einsteiger gedacht, die beim Börsenhandel beginnen möchten - mit Grundlagen und vielen praktischen Einstiegshilfen.

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