Sie sind hier: Startseite -> Wirtschaft -> Börsenlexikon -> Depotspesen

Depotspesen als Kostenfaktor

Kosten beim Anlegen von Geld im Fonds

Verschiedene Begriffe spielen bei der Kostensituation des Investmentfonds aus Sicht der Anlegerin oder des Anlegers eine Rolle. Ein großer Brocken ist der Ausgabeaufschlag, der beim Kauf von Anteile abgezogen wird und zwei bis vier Prozent in der Regel ausmacht. Dies ist der Grund, warum kurzfristiges Handeln mit Fondsanteile wenig Sinn macht. Es gibt aber auch die Depotspesen.

Definition Depotspesen

Diese Spesen werden verrechnet, weil die Anteile am Investmentfonds verwaltet werden müssen und dazu braucht es ein Depot. In früheren Jahrzehnten gab es echte Wertpapierdokumente, die in einem realen Depot aufbewahrt wurden, aber das gibt es heute kaum mehr. Das Depot ist vergleichbar mit einem Kundenkonto bei einem Onlineshop und wird in der Regel von einer Bank verwaltet. Damit die Bank diese Aufgabe übernimmt, werden Depotspesen verrechnet.

Diese sind nicht so teuer wie der Ausgabeaufschlag, sind aber bei der Überlegung des Geldanlegens durchaus zu berücksichtigen. Je nach Angebot beträgt die Höhe 0,25 bis 0,5 Prozent. Damit verflüchtigen sich noch ein paar Euro vom eigentlich veranlagten Geld und dies ist bei einer mittelprächtigen Performance eines Fonds durchaus schmerzhaft, aber nicht zu ändern. Auch bei Börsenseiten, bei denen man selbst tätig werden kann, braucht es ein Depot für die Aktivitäten an der Börse, die man durchzuführen gedenkt.

Depotspesen in der Praxis

Gerade bei den Hausbanken ist es meist so, dass die Depotspesen vierteljährlich verrechnet werden. Es sind zwar nur ein paar Euro, die abgezogen werden, aber aufgrund des Konkurrenzkampfes und des Kampfes um Einnahmen der Banken haben sich die Depotgebühren zuletzt bei vielen Instituten erhöht. Es gibt aber kaum eine Möglichkeit, diese Gebühren zu umgehen, man kann nur die Angebote prüfen und vergleichen.

Eine Verhandlungsbasis findet hier weniger statt als beim Ausgabeaufschlag, bei dem die Bank durchaus ein halbes Prozent nachgeben könnte. Gerade die laufenden Kosten sind für Banken und andere Anbieter sehr interessant, weil sie laufend Geld hereinspülen - auch wenn es im Einzelfall nicht viel Geld ist.

Wir freuen uns, wenn dieser Artikel geteilt wird:

Ebenfalls interessant:

Pennystocks
Als Pennystocks werden Aktien bezeichnet, die unter einem Preis von fünf US-Dollar gehandelt werden - mit verschiedener Strategie.

Kursarten
Für Aktien und andere Finanztitel an der Börse kann es unterschiedliche Kurse und Preisangaben je nach Situation geben.

Reduce / Reduzieren
Reduce oder Reduzieren ist eine Handelsempfehlung und das Analyseergebnis an der Börse bei leicht sinkendem Kurs.

BRIC-Staaten
BRIC-Staaten ist ein Ausdruck an der Börse im Zusammenhang mit dem Investieren in Aktien und bezieht sich auf die Schwellenländer.

Fondsrating
Fondsrating ist eine besondere Form von Rating an der Börse und zwar bezogen auf den Investmentfonds und seine Fondsgesellschaft inklusive der getätigten Investments mit den Werten.

Grundlagen zu Derivate
Grundlagen zu Derivate mit den Vorteilen im Börsenhandel, aber auch der Kritik an den Spekulationen und dem Risiko

Fed
Das Federal Reserve System, meist als Fed bezeichnet, ist die Zentralbank und Notenbank der USA.

Investmentfonds + LV
Die fondsgebundene Lebensversicherung ist eine Kombination aus Versicherung und Investmentfonds mit dem Ziel eines höheren Ertrags durch die Dynamik des Fonds.

Zurück zum Hauptthema

Übersicht Börsenlexikon

Startseite Wirtschaft