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Börsenarten und ihre Funktionen

Verschiedene Börsenangebote und Begriffe

Börse ist ein Begriff, mit dem man den Handel mit Aktien in Verbindung bringt und das ist ja auch nicht so falsch. Aber es gibt viele Börsenbegriffe, die spezielle Situationen des Börsenhandels bezeichnen wie die Nachbörse oder auch eher ironische Begriffe wie die Zitterbörse, die sich ebenfalls mit der Art und Weise, wie die Börse eingesetzt wird oder sich aktuell darstellt, zusammenhängen.

Welche Börsenarten gibt es überhaupt?

Mit dem Wort Börse verknüpfen viele die Aktien und eigentlich ist das dann eine Wertpapierbörse, bei der neben den Aktien auch Anleihen und andere Wertpapiere gehandelt werden können. Aber auch die Währungen werden an vielen Börsen als Handelsgut oder Finanzprodukt angeboten, es gibt jedoch auch eigene Devisenbörsen zu diesem Thema. Somit unterscheidet man die Begriffe, was die Börse selbst betrifft, basierend auf den zu handelnden Produkten.

Ein Beispiel dafür ist auch die Terminbörse, bei der die Termingeschäfte wie Derivate gekauft und verkauft werden können und bei der sich entsprechend Interessierte treffen können. Diese Börse agiert meist abseits der üblichen Börsen, bei denen die Währungen, Aktien und Anleihen im Fokus stehen.

Auch die Bedeutung einer Börse spielt eine große Rolle und so kam es zum Begriff der Leitbörse. Eine solche hat über den lokalen Raum hinaus Bedeutung und beeinflusst andere Börsen in anderen Ländern. In Europa ist vor allem die Frankfurter Börse eine Leitbörse, weltweit ist wohl die Wallstreet die Leitbörse schlechthin. Sinken dort die Kurse stark, dann sinken sie weltweit vermutlich auf ähnliche Weise, bis die Verunsicherung vorüber ist. Das gilt bei positivem Kursverlauf ebenso.

Börsenbegriffe rund um den Börsenhandel

Interessant sind auch Begriffe, die den Börsenhandel beschreiben. Dabei geht es nicht um den Handel selbst und die möglichen Aufträge, die man erteilen kann (Stopp-Loss-Order zum Beispiel), sondern um die Handelsmöglichkeiten generell. Die Vorbörse und Nachbörse ist so ein Thema. Die Vorbörse ist der Börsenhandel, bevor die Börse offiziell den neuen Handelstag beginnt und die Nachbörse ist das Gegenteil nach Schließen der Börse. Durch das Internet ist das Handels abseits der Öffnungszeiten überhaupt kein Problem mehr.

Dazu gibt es auch andere Bezeichnungen rund um den Börsenhandel, die zum Teil sehr witzig sind. Die Zitterbörse kann man hier nennen, die so heißt, weil der weitere Verlauf unklar ist und die Anlegerinnen und Anleger nicht so recht wissen, wie sie sich aktuell orientieren sollen.

Weiterführende Infos zu den Börsenarten

Leitbörse
Leitbörsen sind große und global bedeutsame Börsen, die für andere Börsen eine prägende Bedeutung haben.

Nachbörse
Die Nachbörse ist der Börsenhandel nach offiziellem Ende des Handelstages durch weitere Käufe und Verkäufe von Wertpapiere.

Wertpapierbörse
Die Wertpapierbörse ist eine Art der Börse, die den Marktplatz für verschiedenste Wertpapiere darstellt - von Aktien bis Anleihen.

Zitterbörse
Die Zitterbörse ist eine solche, bei der man die Entwicklung des Börsenhandels kaum vorhersagen kann.

Terminbörse
Die Terminbörse ist jene Form von Börse, die für die Termingeschäfte eingerichtet wurde und somit als eigene Form entstanden ist.

Vorbörse
Die Vorbörse ist eine Definition für den Börsenhandel, bevor die eigentliche Börse ihren neuen Handelstag begonnen hat.

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