Sie sind hier: Startseite -> Wirtschaft -> Börsenlexikon -> Anlageklassen

Anlageklassen oder die Arten des Geld anlegens

Verschiedene Formen der Investitionen

Wenn man ein wenig Geld zur Verfügung hat, das man aktuell nicht braucht, gibt es immer die Idee einer Geldanlage, sei es in Aktien oder in Fonds, auf das Sparbuch oder in anderer Form. Dabei muss man eine Entscheidung treffen, die für und gegen eine bestimmte Anlageform spricht und man bewegt sich dabei unwissentlich im Bereich der Anlageklassen.

Definition Anlageklassen

Eine Anlageklasse ist eine bestimmte Kategorie, wie mit dem Geld umgegangen werden soll und vor allem wie man das Geld investieren und/oder anlegen möchte. Aktien sind zum Beispiel eine typische Anlageklasse, die Investmentfonds sind ebenfalls eine solche, gleiches gilt für die Währungen oder für die Anleihen.

Das bedeutet, dass die Anlageklasse eine übergeordnete Definition für eine bestimmte Art von Investition darstellt, wobei sich die verschiedenen Klassen nicht gegenseitig ausschließen, weil man kann auch in einen Investmentfonds Geld einzahlen, der sowohl mit Aktien als auch mit Anleihen und Währungen arbeitet. Und hier hat man auch ein typisches Anwendungsbeispiel für den Begriff der Anlagenklassen vor sich liegen.

Anlagenklassen in der Praxis

Von der Überlegung her sind die Anlageklassen in sich logisch - wer mehr riskieren will, investiert in Aktien, wer es sicherer haben möchte, in Anleihen oder man legt überhaupt das Geld auf ein Sparbuch. Dann hat man aber kaum einen Profit, vor allem in Zeiten niedriger Leitzinsen.

Der Investmentfonds kann aber mit den Anlageklassen sehr schnell dokumentieren, welche Zielrichtung er wählt. Ein Aktienfonds ist ausschließlich in der Anlagenklasse der Aktien tätig, ein Anleihenfonds natürlich dann bei den Anleihen. Ein Mischfonds ist hingegen schon wegen der Streuung des Risikos in verschiedenen Klassen aktiv und kann dies aufgrund der Klassendefinitionen auch rasch darstellen. Die Klassen helfen zum Beispiel schon bei der grafischen Darstellung, wie viel man wo an Geld einsetzt, um das Risiko im Krisenfall besser abfedern zu können.

Es gibt natürlich auch nicht ganz so klar abgegrenzte Klassen, die von der Einteilung her auch umstritten sind wie zum Beispiel die Hedgefonds, die man als eigene Klasse nicht so gerne sieht, die aber in die bestehen Definitionen auch nicht passen.

Wenn Dir der Artikel gefallen oder geholfen hat, teile ihn mit Freunden:

Kommentar schreiben




Spamschutz: bitte folgendes Wort in das nächste Feld eingeben: nospam

Bisherige Kommentare (0)

Seiten: