SportWirtschaftComputer & WebWetter & KlimaHobbysTierweltFreizeit & EventsUrlaubPolitikBildungGeografieGesundheitFilm & TVMusikAuto & VerkehrLifestyle
Sie sind hier: Startseite -> Wirtschaft -> Banken ABC -> Zinsen
0-9A B CD E F G H I J K L M N O P QR S T U VW XYZ

Zinsen und Zinssatz

Aufschlag zum geborgten Betrag

Der Zins definiert als Begriff einen Aufpreis zu einem geborgten Geldbetrag. Es gibt die verschiedensten Situationen, in denen ein Zins verrechnet oder angeboten wird. Im Bereich der Unternehmen wird der Kredit von einem Lieferanten verzinst, wenn nicht zeitgerecht bezahlt wird (Verzugszinsen), das bedeutet, dass der Kreditbetrag erhöht wird.

Grundlagen Zinsen für Spareinlagen und Kredite

Wenn eine Bank einen Geldbetrag leiht, so verrechnet sie für diese Leistung Zinsen, wobei der Geldbetrag als Darlehen oder Kredit bezeichnet wird und daher gibt es die Darlehenszinsen oder auch Kreditzinsen. Diese sind von den Entscheidungen der Zentralbanken abhängig, deren Leitzinsen für die Zinsen normaler Kredite relevant sind. Wenn die Zentralbank, in der Eurozone die Europäische Zentralbank (EZB), entscheidet, dass die Leitzinsen erhöht werden, dann verteuern sich auch die Kreditzinsen beim Bankkredit.

Umgekehrt gibt es auch Zinsen, die dem Privatkunden angeboten werden. Wenn man ein wenig Geld ansparen konnte, das man aktuell nicht investieren will, kann man dieses Geld auf ein Sparbuch legen. Damit profitiert man von den Zinsen, die man für das Verleihen des Geldbetrages an die Bank erhält. Die Bank kann mit dem Geld weiterarbeiten und bedankt sich mit der Verzinsung, die auch bei den Sparzinsen von den Leitzinsen abhängig ist.

Entwicklung bei den Zinsen

Allerdings sind die Zinsen bei den Sparbüchern in den letzten Jahren stark zurückgegangen, wodurch das Sparbuch nicht mehr die Attraktivität hat, wie noch in den 1980er-Jahren. Ein Eckzinssatz von 2,5 % ist heute fast Utopie geworden, war damals aber üblich. Von daher ist die Bedeutung der Zinsen im Sinne der Sparbücher gleichfalls zurückgegangen, weil als Anlageform immer öfter Investmentfonds gewählt werden. Allerdings darf man die Gebühren nicht unterschätzen, die bei den Fonds zu zahlen sind, womit Sparbücher ohne Gebühren, aber auch geringeren Zinserträgen durchaus konkurrenzfähig geblieben sind.

Zinsen und Banken

Bei den Banken gibt es im Grunde drei verschiedene Zinsvarianten, die häufig zum Tragen kommen. Die Sparzinsen sind bereits ausgeführt, auch die Kreditzinsen sind erwähnt. Wichtig und immer wieder in Diskussion sind aber auch die Verzugszinsen. Sie sind eine Form von Kreditzinsen und werden dann dem Bankkunden verrechnet, wenn man sein Girokonto überzieht. Dabei sind die Verzinsungen zum Teil viel höher als bei einem normalen Kredit, weshalb man sein Konto nicht langfristig überziehen sollte. Das rechnet sich nicht, wird aber auch von den Konsumentenvertretern scharf kritisiert. Denn zum Teil werden losgelöst von den Leitzinsen 12 oder mehr Prozent verrechnet.

Siehe auch
Zinsen (Einleitung)
Zinseszinsen
Zinssatz
Zinsgefälle
Sollzinsen
Überziehungszinsen
Habenzinsen
Eckzins
Effektivzins (Kredit)



bei Twitter teilen bei Facebook teilen Artikel per E-Mail empfehlen

Kommentar schreiben




Spamschutz: bitte folgendes Wort in das nächste Feld eingeben: nospam

Seiten: