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TAN für die Unterschrift im Online-Banking

Transaktionsnummer als virtuelle Unterschrift

Wenn man auf die Bank geht, um eine Zahlung vorzunehmen, dann muss man für diesen Vorgang eine Unterschrift leisten. Das gilt für das Online-Banking auch, wenn man seine Bankgeschäfte von zu Hause aus oder vom Büro aus erledigen möchte. Nur kann man natürlich nicht im herkömmlichen Sinn unterschreiben.

TAN oder Transaktionsnummer als Unterschrift

Dafür wurden die TANs erfunden. TAN ist die Abkürzung für Tranksaktionsnummer und es handelt sich um eine normalerweise fünfstellige alphanumerische Codierung, die beim Online-Banking eingegeben werden muss, damit man seine Aufträge bestätigen kann. Damit ersetzt die TAN die normalerweise erforderliche Unterschrift und man kann direkt über das Internet seine Bankgeschäfte durchführen.

Die TANs sind in den letzten Jahren ein sehr heikles Thema geworden, denn immer wieder werden Banken Opfer von sogenannten Phishing-Gaunern. Das sind Leute, die die Webseite einer Bank nachbilden und unbedarfte Computernutzer auf die Seite locken, die dann glauben, dass sie auf der echten Bank-Webseite sind. Sie geben ohne zu überlegen ihre Zugangscode ein und später auch ihre TANs und damit erhalten die Verbrecher alle Daten, die sie brauchen, um das Konto dieser Person ausräumen zu können.

Durch diese Aktivitäten sind schon Schäden in Millionenhöhe entstanden. Das Online-Banking ist nicht so unsicher, wie man allgemein annehmen möge, aber Vorsicht ist trotzdem sehr ratsam, besonders wenn es um die TANs geht. Gerade die Zugangsdaten und die übermittelten TANs sollten mit großer Sorgfalt genutzt werden.

Die TANs kommen per Post von der Bank, wenn man die ersten zehn Codes verwendet ergo verbraucht hat. 50 Codes sind normalerweise auf einem Blatt Papier gedruckt und wenn diese komplett verbraucht sind, verwendet man jene vom nächsten Bogen, den die Bank zugeschickt hat.

Verbesserungen durch iTAN und mobile TAN

In der Zwischenzeit sind die TANs aber durch neue Möglichkeiten wie iTANs oder mTANs ersetzt worden, die die Sicherheit noch um ein Stück erhöhen. Beim Prinzip von iTAN werden weiterhin Bögen mit 50 Code übermittelt, aber bei der Unterschrift sucht man sich nicht aus, welchen Code man einträgt, sondern man wird auf einen bestimmten Code hingewiesen und muss diesen eintragen. Damit ist ein Zufallsprinzip zwischengeschaltet, das die Sicherheit erhöht.

Noch besser wurde die Sicherheit durch die mobilen TANs. Dabei gibt es gar keine Codes mehr, sondern bei der Unterschrift erhält man ein SMS auf sein Mobiltelefon (Handy) und gibt den übermittelten Code ein. Damit ist die Sicherheit nochmals ein Stück besser geworden, aber es gibt natürlich auch einen Haken. Denn manche Smartphones werden ausgelesen und dann wird auch der Code übertragen. Bei alten Handys ist diese Gefahr nicht gegeben und so wird empfohlen, für das Online-Banking und vor allem für die Übermittlung des Codes ein solches zu nutzen. Da nur ein Code übertragen wird, ist die Gefahr natürlich geringer, aufpassen muss man aber trotzdem.

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