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iTAN als sicherer TAN beim Überweisung per Internet

Erhöhte Sicherheit für das Online-Banking

Die Grundvoraussetzung für eine Bezahlung einer Rechnung beim Online-Banking ist die Bestätigung, dass man diese Zahlung mit dem angegebenen Konto auf das eingetragene Konto wirklich durchführen will. Was im realen Leben mit der Unterschrift bestätigt wird, braucht im Internet andere Formen.

TAN als Unterschrift im Online-Banking

Der erste Weg, diese Unterschrift zu ersetzen war die TAN. TAN ist die Abkürzung für Transaktionsnummer und kann einer Unterschrift gleichgesetzt werden. Von der Hausbank erhält der Online Banking-Anwender einen Bogen mit 50 TANs und kann sie nach Belieben bei der Unterschrift der Zahlungen eintragen. Die Bank prüft die Richtigkeit und führt die Bezahlung durch.

Das grundsätzliche Problem der TANs besteht darin, dass sie meistens in Reihenfolge eingetragen werden und für Hacker, die sich in den Computer des Anwenders eingehakt haben, kann es leicht möglich werden, die eingetragenen TANs herauszulesen und für eigene Zwecke zu nützen. Ein Alarmzeichen ist immer gegeben, wenn nach der Eintragung der TAN plötzlich die Verbindung zur Bank abbricht, denn dann könnte jemand etwas versuchen und man sollte rasch mit der Bank Kontakt aufnehmen.

iTAN als sicherere Variante bei der Unterschrift

Um diese Gefahr deutlich zu reduzieren, wurde die iTAN erfunden. Es handelt sich dabei um die indizierte Transaktionsnummer. Im Grunde sieht sie gleich aus, wird mit 50 Stück auf einem Bogen von der Bank übermittelt und besteht aus der laufenden Nummerierung und einem fünfstelligen Code, doch es gibt einen wesentlichen Unterschied.

Wenn man nämlich eine Zahlung in Auftrag gibt und per TAN unterschreiben will, so kann man sich nicht mehr aussuchen, welche TAN man nimmt (meistens hat man in Reihenfolge die TANs verwendet), sondern die Banksoftware teilt mit, welche TAN, genauer iTAN gefragt ist. Das erfolgt durch die Aufforderung "geben Sie die TAN ein, die mit 04 beginnt" und dann wird vom Anwender der fünfstellige Code eingetragen. Somit ist ein Zufallsgenerator als weitere Ebene im Einsatz, um die Sicherheit zu erhöhen.

Selbst wenn ein Hacker den Code erfährt, müsste er viel Glück haben, um genau diesen Code zum richtigen Zeitpunkt von der Bank abgefragt zu bekommen. Die restlose Sicherheit ist noch nicht gegeben, aber die iTAN stellt eine deutliche Verbesserung zur TAN dar.

Siehe auch
Begriffe Online-Banking

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