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Null-Euro-Konto

Girokonto ohne Kontoführungsgebühren

Die Gebühren, die beim Girokonto zu zahlen sind, sorgen häufig für Verärgerung und die Unterschiede in den Preisen sind von Bank zu Bank, aber auch von Paket zu Paket zum Teil sehr hoch. Da freut es, wenn man die Möglichkeit hat, diese Kontogebühren vermeiden zu können und ein Weg dazu ist das sogenannte Null-Euro-Konto.

Definition Null-Euro-Konto

Eigentlich ist es keine fixe Definition im Bankenwesen, sondern eher eine Zusammenfassung von Angebote der Banken, bei denen im Mittelpunkt die kostenlose Nutzung steht. Je nach Angebot hat man ein Girokonto für die üblichen Aufgaben, bei dem keine Kontoführungsgebühren verrechnet werden und auch die Bankomatkarte gratis zur Verfügung steht. Null-Euro-Konto bezieht sich auf dieses Angebot. Auch die Kreditkarte kann je nach Angebot und Bank kostenlos beigesteuert werden.

Der Haken steckt im Detail

Aber so ganz gratis ist die Geschichte dann doch nicht, denn natürlich wollen die Banken Geld verdienen und müssen es auch, um wirtschaftlich arbeiten zu können. Mit den Gebühren verdienen sie nichts, sie haben sogar Arbeit zu leisten. Also gibt es die Gelder auf andere Weise und damit sollte man auch rechnen und kalkulieren.

Das Null-Euro-Konto rechnet sich, wenn man sein Geld vom Bankomaten oder vom Automaten im Foyer abhebt und alle Zahlungen über das Online-Banking durchführt. In dem Moment, wenn man einen Beleg in der Bank persönlich überweisen lässt, sind Gebühren fällig - das können schon zwei bis drei Euro sein - je nach Bank und Definition. Lässt man die Gelder also gerne persönlich überweisen, dann rechnet sich ein solches Konto auf keinen Fall, weil man günstiger mit dem üblichen Paket und quartalsmäßiger Abbuchung der Kontoführungsgebühren.

Aber es gibt auch Null-Euro-Konten, bei denen die Überweisung am Bankschalter nicht einmal einen Euro kostet. Manchmal gibt es auch die sonderbare Definition, dass die Abhebung per Bankomat ein paar Cent pro Handlung an Kosten verursacht. Es gibt also andere Wege, wie Geld hereingespielt werden kann, sodass das Null-Euro-Konto nur per Definition nichts kostet. In der Praxis können die Gebühren höher sein als das übliche Girokonto.

Fazit

Es hängt viel davon ab, was man mit dem Konto anzustellen gedenkt. Wenn man Bargeld braucht, hat man eine andere Situation als jemand, der sowieso nur mehr mit Bankomatkarte und Kreditkarte zahlt. Die Angebote beziehen sich auf die Überweisungen genauso wie auch auf den Kontostand. Manche Konten sind günstiger, wenn man stets einen bestimmten positiven Saldo hat. Vergleichen und informieren ist daher eine wichtige Grundvoraussetzung, bevor man mit Begeisterung auf ein solches Konto wechselt, denn schnell kann sich herausstellen, dass das mit den null Euro null stimmt.

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