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Kreditkarte als bargeldloses Zahlungsmittel

Einkauf sofort, Bezahlung erst später

Die Kreditkarte hat in den USA schon eine lange Tradition als Zahlungsmittel, in Europa hat sie länger gebraucht, um zum gängigen Zahlungsmittel werden zu können. Sie bietet die Möglichkeit der bargeldlosen Bezahlung an und hat zudem den Vorteil, dass die Beträge nicht gleich verrechnet werden.

Grundlagen zur Kreditkarte als Zahlungsmittel

So kann man in einem Möbelhaus einen Einrichtungsgegenstand mit Kreditkarte bezahlen und merkt vorerst auf seinem Konto nichts. Das unterscheidet die Kreditkarte von der Bezahlung mittels Bankomatkarte. Beide Formen der Bezahlung sind bargeldlos, aber die Abbuchung der Zahlung durch die Bankomatkarte erfolgt meistens binnen von 24 Stunden. Die Abbuchung der Zahlung durch die Kreditkarte erfolgt nicht als eigene Abbuchung, sondern durch das Kreditkartenunternehmen zumindest einen Monat später.

Das hat Vor- und Nachteile. Der Vorteil ist, dass man jetzt, obwohl man gerade kein Geld zur Verfügung hat, einen Einkauf tätigen kann, der erst später verrechnet wird, selbst wenn es sich um hohe Beträge handeln sollte. Der Nachteil ist, dass man ein disziplinierter Mensch sein muss. Wer leicht den Überblick verliert, wie viel Geld mit der Kreditkarte ausgegeben wurde, kann eine böse Überraschung erleben, wenn die Abrechnung erfolgt.

Kreditkarte und Schuldenproblem

Tatsächlich haben die Schuldenberatungsstellen immer öfter mit Kundinnen und Kunden von Versandhäusern und Kreditkartenanbietern zu tun. In beiden Fällen haben die betroffenen Menschen den Überblick verloren und weiter gekauft, obwohl kein Einkommen gegenüberstand. Allerdings ist dies vor allem ein Problem der Menschen, die mit Geld nicht umgehen können. Dass man mehr beim Versandhaus bestellt, als man sich leisten kann oder jeden Tag teuer essen geht und mit der Kreditkarte zahlt, obwohl das Girokonto schon klar überzogen ist, sind Problemstellungen, die mit der Wahl des Zahlungsmittels nicht wirklich zusammenhängen.

Kreditkarte und die Vorteile

Davon abgesehen ist die Kreditkarte natürlich ein interessantes Zahlungsmittel. Sie bietet die Möglichkeit an, dass man ohne vorherigem Abheben teurere Produkte kaufen kann. Früher musste man auf Verdacht Geld abheben und wusste gar nicht, ob man das Geld brauchen wird, heute kann man dies per Kreditkarte abwenden, die zudem später verrechnet wird.

Die Abrechnungen erfolgen durch die Anbieter, wobei es eine eigene Aufstellung für die Kunden gibt. Oft sind die Aufstellungen Teil des Kontoauszuges und werden nicht extra an die Kunden per Post geschickt, um Kosten zu sparen. Der Profit für die Unternehmen ergibt sich aus den Provisionen, die die Partnerunternehmen abführen müssen. Die bekanntesten Kreditkarten sind jene von VISA, American Express (AMEX) und Mastercard.

Kreditkarte aus Sicht der Unternehmen

Nicht jedes Unternehmen akzeptiert die Kreditkarten oder akzeptiert nur das eine oder andere Unternehmen, meist die bekanntesten Kartenanbieter. Das hat den bereits angedeuteten Grund, dass bei einem Einkauf mit Kreditkarte nicht 100 % des Umsatzes beim Unternehmen bleiben, sondern ein recht hoher Betrag an Provision abzuziehen ist, den sich die Kreditkartengesellschaften holen. Dass diese weltweit einen riesigen Umsatz machen, erklärt sich aus diesem Faktum, andererseits ist die Akzeptanz der Kreditkarten eine Form von Marketing, besonders bei Touristen, die die Verwendung von der Heimat gewohnt sind.

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