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Geld abheben oder Entnahme von Geld vom Konto

Geld abheben: Bargeld vom Konto beziehen

Im Zusammenhang mit Bargeld und dem Girokonto oder auch dem Sparbuch, das man auf einer Bank besitzt, hat sich mit "Geld abheben" ein eher volkstümlicher Begriff etabliert, mit dem umschrieben wird, dass man das Konto um einen Betrag reduziert, um mehr Geld bar zur Verfügung zu haben.

Geld abheben und seine Bedeutung

Dies wird durch veränderte Rahmenbedingungen für manche Menschen unwichtiger, weil viele häufiger bargeldlos bezahlen, andere wissen es weiterhin zu schätzen, mit Bargeld an der Kasse des Supermarktes die gewählten Waren zu begleichen. Zwar ist das Zahlen mit Bankomatkarte oder Kreditkarte auch in Europa zum Standard geworden, aber gilt meist nur für größere Beträge. Dass man die Wurstsemmel auch mit Bankomatkarte zahlt ist noch eher selten anzutreffen.

Also braucht man neues Bargeld, wenn in der Geldbörse nicht mehr viel vorrätig ist und daher "abheben" oder "Geld abheben". Diese Aktion gibt es nicht nur bei Privatpersonen, sondern natürlich auch im unternehmerischen Bereich, wenn die Kassa kaum mehr Geld hat und für den Zahlungsverkehr mit den Kundinnen und Kunden neues Geld benötigt wird. Dann wird vom Bankkonto Geld abgehoben, um den Bestand wieder aufzubessern.

Geld abheben und Sparbuch

Neben dem Girokonto, von dem man Geld abheben kann, ist diese Aktion natürlich auch beim Sparbuch anzutreffen. Hier ist aber auch zu unterscheiden, wofür man das Sparbuch einsetzen möchte. Wenn man das Sparbuch als ständige Reserve einsetzt, wird man öfter einen Betrag abheben, um wieder Bargeld zu besitzt, zum Beispiel bei einem Abschöpfungsauftrag. Denn dann gibt es am Girokonto kein Geld mehr und man bedient sich vom Sparbuch.

Hat man hingegen das Sparbuch gebunden und will längerfristig einen höheren Zinsertrag aufbauen, dann wird man nur im Notfall auf das Geld zugreifen wollen, da damit die Zinshöhe sofort sinkt und man nur den geringen Eckzinssatz bis zur Abhebung für den Betrag erhält.

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Begriffe zu Kontobewegungen

Abschöpfungsauftrag
Der Abschöpfungsauftrag ist eine Dienstleistung der Bank, mit der man übrig gebliebenes Geld vom Konto für Sparformen oder einen Investmentfondsnutzen kann.

Bankeinzug
Der Bankeinzug ist die Ermächtigung für Dritte, vom eigenen Konto einen Betrag abbuchen zu dürfen, zum Beispiel auch im Zuge eines Einkaufs via Internet.

Buchungsposten
Als Buchungsposten werden alle Einträge am Kontoausdruck für ein bestimmtes Girokonto bezeichnet - Eingänge wie Ausgänge.

Dauerauftrag
Der Dauerauftrag ist eine Dienstleistung der Bank, bei der im Auftrag des Kontobesitzers regelmäßig Zahlungen durchgeführt werden.

Gutschrift
Die Gutschrift ist im Bankwesen eine Einzahlung auf das Girokonto (oder auch Sparbuch) als Gegenteil der Lastschrift.

Kontoauszug
Der Kontoauszug oder auch Bankauszug informiert über die Kontobewegungen auf einem Girokonto mit den Gutschriften und den Lastschriften sowie dem aktuellen Kontostand.

Kontostand
Der Kontostand ist der aktuelle Saldo am Girokonto und für so manche Aktion wie etwa einen Dauerauftrag von wesentlicher Bedeutung bei der Durchführung.

Kreditrahmen
Der Kreditrahmen ist eine Rahmenbedingung beim Girokonto auf der Bank, der darüber entscheidet, ob man beim Überziehen noch Sollzinsen oder zusätzlich auch Überziehungszinsen zahlt

Lastschrift
Die Lastschrift ist im Bankenwesen eine Zahlung oder Ausgabe mit dem Girokonto, wodurch sich der Kontostand verringert.

Überweisung
Die Überweisung ist eine Bankdienstleistung, bei der Geld im Auftrag vom Girokonto an den Empfänger gezahlt wird.

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