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Depot oder Wertpapierdepot

Depot: Verwaltung der Wertpapieranteile

Als Depot bezeichnet man die Aufbewahrung von Wertpapieranteilen durch die Bank, doch ist diese Bezeichnung fast schon theoretischer Art. Praktisch ist natürlich die Bank verantwortlich dafür, dass die Anteile an einem Unternehmen via Wertpapiere durch den Bankkunden bekannt sind und verwaltet werden, aber es kommt sehr selten vor, dass tatsächliche Urkunden der Wertpapiere in der Hausbank, beispielsweise in einem Safe, gelagert werden.

Depot in der modernen Form

Heute hat das Depot eine ganz neue Form bekommen, indem via Ausdruck festgehalten wird, wer von welchen Wertpapier wie viele Anteile hat. Die Bank des Vertrauens verwaltet zentral die Anteile des Unternehmens und alle Partnerbanken, die die Anteile auch ihren Kundinnen und Kunden anbieten können, arbeiten mit dieser Bank zusammen.

Das Depot ist somit zu einer elektronischen Verwaltung geworden und diese Verwaltung informiert jährlich oder halb- bzw. vierteljährlich auch die Besitzer der Wertpapiere über den Wert der gehaltenen Anteile. Es ist auch gar nicht nötig, extra in einem Safe die Wertpapiere zu lagern, weil dies nur einen zusätzlichen Verwaltungsaufwand bedeuten würde, der zusätzliche Kosten verursacht. Somit hat sich die alte Form des Depots erledigt und stattdessen gibt es einen automatischen Ausdruck mit den Werten der angelegten Anteile von Investmentfonds und anderen Vermögenswerten, die über die Bank in Auftrag gegeben wurden.

Depot und Online-Banking

Es ist aber auch nicht mehr so, dass man Monate auf einen Auszug warten muss, denn im Online-Banking können Kundinnen und Kunden mittlerweile tagesaktuell die Werte abfragen und auch Kursinformationen entgegen nehmen. Manchmal gibt es die Kursinfos direkt auf der Webseite, man kann aber auch eine Börsenseite aufrufen und via Internet abfragen, wie sich der Kurs von zum Beispiel einem bestimmten Investmentfonds verändert hat.

Das Depot ist in dem Sinne zu einem Konto des Kunden geworden, das aber losgelöst vom Girokonto betreut wird. Für diese Betreuung gibt es eine regelmäßige Gebühr, die meist vierteljährlich über das Girokonto abgerechnet wird. Das Depot enthält dabei verschiedene Positionen, wenn man zum Beispiel Geld in mehreren Fonds veranlagt hat. Somit kann man via Computer und Internet tagesaktuell prüfen, wie viel Geld man eigentlich in diesem Depot zur Verfügung hat.

Je nach Vereinbarung, Bank und technischer Möglichkeit kann man sogar über das Online-Banking weitere Anteile zukaufen oder bestehende verkaufen. Wenn dies nicht eingeräumt wird, kann man die Aktion über die zuständigen Betreuer in Auftrag geben.

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