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Bausparen und Bausparvertrag

Bausparen: Ansparen für Wohnraum

Das Bausparen ist eine beliebte Sparform, sie ist aufgrund ihrer Sicherheit sehr akzeptiert und sie überlebte auch verschiedene Trends auf dem Finanzsektor. Zudem ist sie eine Sonderform, weil sie zweckgebunden eingesetzt wird und ein Endziel verfolgt, wobei dieses nicht immer Gültigkeit haben muss.

Definition Bausparen und Bausparvertrag

Normalerweise kann man Geld auf sein Sparbuch legen und später mit dem Geld machen, was man will. Ein neuer DVD-Player, ein neuer Computer, eine Urlaubsreise oder Wohnungseinrichtung - es bleibt einem selbst überlassen, was man mit dem Geld anfangen möchte. Beim Bausparen ist es zwar auch das eigene Geld, aber die Entscheidung, was damit passieren soll, ist schon vor dem Einrichten des Bausparvertrages getroffen worden.

Denn ein Bausparvertrag macht eigentlich nur Sinn, wenn man vor hat, eigenen Wohnraum anzuschaffen. Da es nicht selbstverständlich ist, dass man ein Bauspardarlehen bekommen, wird oft von den Bankinstitute ein Bausparvertrag angeboten, der einen Vertrag mit einer Bausparkasse darstellt.

Dieser Vertrag läuft über einige Jahre und nach Ende der Laufzeit hat man eine schöne Summe zusammengespart, die als Grundlage für das Bauspardarlehen dient. Der große Vorteil nehmen dem erleichterten Zugang zum Bauspardarlehen liegt darin, dass diese Sparform von der Regierung gefördert wird und man steuerlich gut fährt. Die Förderung bietet sich auch an, wenn man kein eigenes Haus anschaffen möchte, daher gibt es auch den Plan B für die Nutzung des Bausparens als Sparform.

Bausparen als Sparen ohne Bauen

Denn natürlich kann man einen Bausparvertrag auch abschließen, um Geld anzulegen und profitiert so von der Zinssituation und der Förderung durch den Staat, der die Bauwirtschaft im Hinterkopf hat. Da das Bausparen auch als reine Sparform genutzt wird und die Wirtschaft mit der globalen Wirtschaftskrise gefördert werden muss, hat man in Ländern wie Österreich das Bausparen von der Förderleistung her zurückgeschraubt. Die Sparform wird weiterhin gefördert, aber nicht mehr im Ausmaß früherer Jahre, um die reinen Sparer davon abzuhalten und besser das Geld auszugeben, damit die Wirtschaft mehr Umsatz erreicht.

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Die Anlagedauer ist so wie die Bindung eine wesentliche Sparentscheidung, welche Form des Geldanlegens man wählen kann oder auch wählen sollte.

Bindung
Die Bindung beim Sparbuch drückt aus, wie lange das Geld gespart werden soll und erhöht den Zinsertrag als Vorteil für Kunde und Bank.

Direkt-Sparen
Direkt-Sparen oder auch Online-Sparen ist eine Sparform über die im Internet tätigen Banken mit höheren Zinserträgen.

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Überblick zur Geldanlage und die unterschiedlichen Möglichkeiten, sein Geld anzulegen mit unterschiedlich hohem Risiko.

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Guthaben ist der Ausdruck im Bankenwesen für einen positiven Kontostand wie am Sparbuch oder beim Girokonto.

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Jederzeit abhebbar
Mit "jederzeit abhebbar" sind Sparbücher und Sparformen ohne Bindung und mit geringen Zinserträgen gemeint.

Spar-Dauerauftrag
Der Spar-Dauerauftrag ist eine Möglichkeit, regelmäßig Geld vom Girokonto auf das Sparbuch übertragen zu lassen.

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Das Sparbuch ist die klassische Anlageform für Geld, das man zwecks Zinsertrag in der Bank einzahlt.

Spareinlagen
Die Spareinlage ist eine Einzahlung auf der Bank mit dem Ziel eines hohen Ertrags für die eingezahlte Geldsumme.

Sparen / Geld anlegen
Sparen oder Geld anlegen ist eine wirtschaftliche Entscheidung, Geld zwecks Ertrag anzulegen und nicht auszugeben.

Sparformen
Sparen oder Geld anlegen kann in verschiedener Form passieren - vom Sparbuch bis zum Investmentfonds.

Streuung beim Anlegen
Das Anlegen von Geld ist je nach Anlageform mit einem Risiko verbunden, weshalb stets eine breite Streuung empfohlen wird von Aktien bis zum Bargeld.

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