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Bar zahlen oder mit Bargeld zahlen

Bar: sofort mit Geld bezahlen

Bei den Zahlungsmitteln kennt man drei Systeme: bar, halbbar und bargeldlos. Bar ist dabei die älteste und bekannteste Zahlungsform, bei der sofort mit Geld beglichen wird, bargeldlos ist medial oft im Mittelpunkt, weil es sich um die neueste Form des Zahlungsmittels handelt, beispielsweise Bezahlung durch Bankomatkarte oder Kreditkarte. Halbbar ist eine Mischform, bei der man beispielsweise bar auf das Bankkonto einzahlt. Man zahlt mit barem Geld, das Geld wird aber auf das Girokonto eingezahlt, dass ein bargeldloses Zahlungsmittel darstellt, wodurch eine Kombination aus zwei Zahlungssystemen entstanden ist.

Barzahlung oder Zahlung in Bar

Lange vor den Kreditkarten, den Bankomatkarten und diversen Kundenkarten, die es mittlerweile schon gibt, hat es die Barzahlung gegeben. Während es heute normal ist, dass man eine Ware geliefert bekommt und erst später bezahlt, war lange Jahrhunderte hindurch die sofortige Zahlung gefordert, also Zahlung in Bar.

Damit ist der sofortige Ausgleich der Forderung mittels Geld gemeint. Das kann die Bezahlung der Wurstsemmel im Feinkostladen ebenso sein wie die Zahlung von Sportgeräte im Einkaufszentrum oder die Bezahlung der Postgebühren für das Verschicken eines Paketes. Die Barzahlung ist weiterhin die beliebteste Form der Zahlung, weil die Menschen dadurch den Überblick bewahren, wie viel Geld sie ausgeben und wie viel Geld ihnen noch bleibt.

Zahlen mit Bargeld vs. Zahlen mit Karte

Daraus entwickelte sich eine unterschiedliche Strategie, wie man mit seinem Geld umgehen möchte. Die einen gehen zur Bank oder zum nächsten Bankomaten und heben Bargeld ab, um damit im Supermarkt die Lebensmittel zu zahlen, die anderen zahlen mit der Bankomatkarte. Unterm Strich ist es die gleiche Aktion, nur dass bei der Zahlung mit der Karte weniger Münzen in der Geldbörse zu finden sind, bei der Zahlung mit dem Bargeld weiß man hingegen genau, wie viel man abgehoben hat, wie viel man ausgegeben hat und behält eher den Überblick.

Das ist zum Teil auch eine Frage des Vertrauens und der Gewohnheit. Ältere Menschen können durchaus regelmäßige Bankomatkunden sein, zahlen aber eher mit Bargeld, junge Leute eher mit der Karte. Wie man sich entscheidet ist dabei Geschmackssache und vielleicht auch eine Frage, wie im näheren persönlichen Umfeld mit dem Geld umgegangen wird.

Es ist natürlich auch so, dass bei einer Abhebung des Geldes und Barzahlung weniger Posten beim Kontoausdruck zu sehen sind als bei der Abrechnung per Bankomatkarte, bei der jede Zahlung gesichtet wird. Man könnte nun auch argumentieren, dass dadurch die Bankomatkarte übersichtlicher ist, aber gegenteilig kann man auch beklagen, dass die Kontoauszüge viel länger sind als nötig, weil jede Buchung Platz braucht. Bei einer Abhebung von EUR 40,-- und Zahlung von Lebensmittel über mehrere Tage braucht man nicht so viele Posten bei der Kontrolle des Girokontos.

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