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Banknote oder Papiergeld

Banknote: Papiergeld mit runden Beträgen

Neben dem Metallgeld, das in Form von Münzen verwendet wird, besteht das Bargeld als Zahlungsmittel auch aus dem Papiergeld, das sich aus Banknoten zusammensetzt. Diese repräsentieren größere Geldbeträge, die man von der Bank abheben kann, um sie im Wirtschaftskreislauf für seine Bezahlungen zu nützen.

Bedeutung der Banknote im Zahlungsverkehr

Eine Banknote ist dabei ein üblicherweise rechteckiges Stück Papier, das aus einem besonderen Material hergestellt wird, um das Fälschen zu erschweren. Diverse Sicherheitsvorkehrungen werden getroffen, um ein Kopieren der Geldscheine nicht möglich zu machen und um ein Original erkennen zu können. Außerdem gibt es immer wieder neue Auflagen der Banknoten, damit die Fälscher vor neuen Problemen stehen, denn die Lust, echtes Geld zu fälschen, ist groß.

Daher ist Vorsicht angebracht und im Supermarkt hat das Personal an der Kassa die stets aktuellen Sicherheitstipps parat, wie man eine Fälschung von einem Original unterscheiden kann. Von diesem Problem abgesehen ist die Banknote als einzelnes und das Papiergeld in Summe eine gute Lösung, um den Barverkehr zu nutzen.

Banknoten für große Beträge bei Barzahlung

Nicht jeder Mensch hat Lust, bei jedem Einkauf im Supermarkt die Kreditkarte zu verwendet und hat es gerne, wenn man den offenen Betrag mit Bargeld begleichen kann. Mit den Münzen in großen Beträgen würde man aber viel Geld oder eine Scheibtruhe brauchen und daher wurden die Banknoten eingeführt, die einen größeren, immer gerundeten Betrag repräsentieren, dessen Wert auch aufgedruckt ist. Somit ist ein Geldschein viel mehr Wert als die kleinen Münzen, selbst wenn man viele davon gesammelt hatte.

Das Papiergeld hat natürlich den großen Vorteil, dass es leicht ist. Obwohl man mehr Wert auf dem Papier vorfindet als auf den Münzen, ist es dennoch für den Transport in der Geldbörse angenehmer. Man erkennt die Scheine auch viel leichter als die kleinen Münzen, was vor allem für ältere Menschen ein Thema ist. Aber auch junge Leute zahlen lieber mit dem 10-Euro-Schein, statt den exakten Betrag mit den Münzen zusammenzustellen.

Allerdings geht der Trend in Richtung bargeldloser Zahlung. In manchen Ländern wie Deutschland oder Österreich ist das Zahlen mit Bargeld sehr beliebt, in anderen wie etwa in Schweden ist das Bargeld fast vollständig abgeschafft worden. Selbst in der Eurozone überlegt man, die besonders hochwertigen Banknoten wie jene mit einem Wert von 500 Euro abzuschaffen, was bereits einen Aufschrei zur Folge hatte, weil die Angst besteht, dass das Bargeld komplett abgeschafft werden könnte.

Mit 500 Euro ist der höchste Wert einer einzelnen Banknote im Euroraum erreicht, fünf Euro ist der geringste Wert, der auf einer solchen Banknote aufgedruckt werden kann.

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    Welche Zahlungsmittel gibt es?

    • Banknote
      Die Banknote ist als Papiergeld ein Teil des Bargelds und stellt zusammen mit dem Metallgeld das gesamte Bargeld und damit ein häufiges Zahlungsmittel dar.
    • Bankomatkarte
      Die Bankomatkarte ist ein bargeldloses Zahlungsmittel und wird sehr häufig statt Bargeld beim Einkaufen eingesetzt, zum Teil auch per Chip.
    • Bar / Bargeld
      Bar ist ein Ausdruck, der für Bargeld steht und bedeutet, dass man sofort mit Münzen und Scheine als Zahlungsmittel zahlt.
    • Bargeldlos zahlen
      Das bargeldlose Zahlen bedeutet Zahlen mit Karte (Kreditkarte, Bankomatkarte) ohne Verwendung von Bargeld und wird immer beliebter, zumal dies auch online möglich ist.
    • Kontaktlos bezahlen
      Kontaktlos bezahlen ist eine neue Form der Bezahlung mit Bankkarte oder Kreditkarte ohne Nutzung eines Codes (PIN-Code).
    • Kreditkarte
      Die Kreditkarte ist ein bargeldloses Zahlungsmittel mit dem Vorteil, dass erst nach Wochen der Einkauf abgerechnet wird und man daher nicht sofort belastet wird.
    • Metallgeld
      Metallgeld ist die Umschreibung im Geldwesen für die Münzen, die als Teil des Bargeldes als Zahlungsmittel eingesetzt werden.
    • Scheck
      Der Scheck und die Scheckkarte sind als Kombination ein Zahlungsmittel, das den Übergang vom Bargeld zur Kreditkarte gilt.
    • Zahlungsmittel
      Als Zahlungsmittel werden alle baren und unbaren Möglichkeiten des Rechnungsausgleichs zusammengefasst.

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