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Einlagen als Einzahlung auf das Girokonto oder Sparbuch

Einzahlung vom Bankkunden

Der Begriff Einlagen hat in der Wirtschaft viele verschiedene Bedeutungen. Beispielsweise umschreibt er die Einzahlung einer Beteiligung eines Gesellschafters in ein Unternehmen. Er umschreibt aber auch die Einzahlung eines Geldbetrages auf ein Bankkonto.

Einlage im Sinne des Bankenwesens

Als Einlage, oft auch Bankeinlage, bezeichnet man die Einzahlung eines Bankkunden auf sein eigenes Konto. Es kann sich dabei um die Einzahlung eines Barbetrages handeln, den man dem Konto hinzufügen will, es kann sich auch um eine Umbuchung handeln, bei der vom einen Konto Geld abgehoben wird, um beim anderen Konto das Geld als Einlage einzuzahlen. Als Bestätigung bekommt man einen schriftlichen Beleg mit der Aufschrift Eigenerlag.

Im Rahmen des Bankwesens unterscheidet man zwischen verschiedenen Einlagen. Eine Spareinlage ist beispielsweise eine Einzahlung auf ein Sparbuch, um den Ertrag zu steigern. Termineinlagen sind Einlagen, die auf einen bestimmten Zeitraum getätigt werden, beispielsweise für zwölf Monate.

Oft wird die Einlage genutzt, um ein Konto, dessen Saldo ins Minus gerutscht war, auszugleichen, wozu man Gelder nützt, die auf einem anderen Konto liegen und die vorerst nicht benötigt werden. Durch diese Maßnahme verhindert man teure Überziehungszinsen. Desweiteren wird die Bankeinlage genutzt, um sein Sparguthaben zu erhöhen und von einem höheren Ertrag bei den Zinsen und Zinseszinsen zu profitieren. Damit ist die Einlage das Gegenteil von der Auszahlung, bei der der Kontostand reduziert wird.

Einlage in der Praxis

Die meisten Gelder, die auf dem Girokonto einer Privatperson eingehen sind Lohn oder Gehalt und damit werden die monatlichen Kosten bestritten. Eine Einlage vom Sparbuch wird eher als Übertragung dann genutzt, wenn das Konto wirklich schwer ins Minus gerutscht ist und man die Überziehungskosten vermeiden möchte. Beim Sparbuch ist der Fall klar, denn eine Einlage erfolgt dann, wenn man sich für das Sparen mittels Sparbuch entschieden hat und ein wenig Geld auf der Seite hat.

Kurzfristig kann es auch eine Einlage am Girokonto geben, wenn man einen Betrag ausbezahlt bekommen hat, zum Beispiel am Ende eines geschlossenen Investmentfonds oder wenn ein Sparbuch nach Ablauf der Laufzeit ausbezahlt wird.

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