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Ausbildungsberufe mit Zukunft

Gute Jobaussichten

Wer seine Stärken erkannt hat, der hat oft schon einen wichtigen Schritt in Sachen Berufswahl getan. Denn nur in dem Beruf, in dem man entsprechend seinen Neigungen und Fähigkeiten arbeiten kann, kann man als Arbeitnehmer auch besonders gut und dauerhaft zufrieden werden. Zur Anregung hier einige tolle Ausbildungsberufe mit Zukunft im Kurzprofil:

1. Immobilienkaufmann/-frau

Immobilienkaufmänner kennen sich mit zahlreichen Themen rund ums Haus, die Wohnung und das Grundstück aus. Ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit ist die Beratung zu diesen Themen. Außerdem kaufen, verwalten, vermieten, verpachten und vermitteln Immobilienkaufleute Grundstücke und Immobilien. Wenn ein Kunde selbst ein Haus bauen möchte, steht ihm der Immobilienkaufmann begleitend zur Seite und entwirft Finanzpläne, mit denen sich das Vorhaben realisieren lässt. Die Arbeitsplätze von Immobilienkaufmännern können recht unterschiedlich aussehen. Tätig werden Immobilienkaufleute beispielsweise bei Immobilienmaklern, Versicherungen oder Bausparkassen.
Die Ausbildung zum Immobilienkaufmann dauert drei Jahre und kann durch fakultative Schwerpunktbildung jeweils etwas unterschiedlich aussehen. Neben der klassischen Ausbildungsform, die das Sammeln praktischer Erfahrung im Betrieb vorsieht, ist auch eine rein schulische Ausbildung möglich.

2. Elektrotechniker/-in

Wer Elektrotechniker werden möchte, hat einen längeren Ausbildungsweg vor sich als normalerweise üblich. Denn zunächst ist es nötig, eine gewöhnliche Ausbildung im elektrotechnischen Bereich zu absolvieren, zum Beispiel zum Elektroniker oder zum IT-Systemelektroniker. Im Anschluss muss dann eine Weiterqualifizierung absolviert werden, nämlich zum staatlich geprüften Techniker für Elektrotechnik. Während dieser Spezialisierungszeit erwirbt der werdende Elektrotechniker besonders Kenntnisse aus einem besonderen Bereich, etwa der Netzwerktechnik oder der Qualitätssicherung.
Andere Spezialisierungsgebiete sind die Kommunikationstechnik, die EDV-Technik und die Automatisierungstechnik. Selbst im Bereich Management kann man seinen Schwerpunkt wählen. So sind die ausgelernten Elektrotechniker schließlich allesamt Experten auf ihrem Gebiet. Wer später gern in einer international agierenden Firma arbeiten möchte, sollte über gute Englischkenntnisse verfügen.

3. EDV-Techniker/-in

Viele kennen den Beruf des EDV-Technikers auch als Kommunikationstechniker. Wer eine Ausbildung zum EDV-Techniker absolviert hat, kann alle Aufgaben eines Systemadministrators übernehmen. Das heißt, er kann Geräte und Netzwerke aufstellen und mitsamt der nötigen Datenverarbeitungssoftware in Betrieb nehmen. Wenn Fehler oder Probleme für die Anwender auftreten, ist es der Job des EDV-Technikers, diese zu identifizieren und zu beheben.
In Österreich beträgt die Ausbildungsdauer für EDV-Techniker dreieinhalb Jahre. Gelehrt wird der Beruf des EDV-Technikers in Betrieben aus dem Feld der EDV-Technik. Die Lehrenden haben entweder mindestens zwei Jahre Berufspraxis und eine besondere Lehrausbildung absolviert oder sie haben mindestens fünf Jahre Berufspraxis vorzuweisen.

4. Medienfachmann/-frau

Der Job von Medienfachleuten ist es, Produkte im Medienbereich zu konzipieren und zu gestalten. Im Bereich Mediendesign gestaltet ein Medienfachmann beispielsweise Printprodukte wie Broschüren, Zeitschriften, Poster und Flyer. Im Multimedia-Bereich gestaltet er unter anderem CDs, DVDs und auch Websites. Da Medienfachleute Layouts gestalten können müssen, ist es nötig, dass sie Kenntnisse über Schrift- und Bildelemente haben und sich mit vielerlei gestalterischer Software auskennen.

Die Ausbildungsdauer für diesen Beruf beträgt dreieinhalb Jahre. Technisches Verständnis ist sehr vorteilhaft, weil das Arbeiten mit vielen Programmen nötig ist. Auch ein visuelles Talent und Kreativität sollte ein Bewerber um einen Ausbildungsplatz mitbringen. Zudem ist Teamfähigkeit ein Muss, denn der Medienfachmann spricht sich ständig mit Kollegen ab – und die sind meist nicht selbst Medienfachleute, sondern haben verwandte Berufe. Sie können etwa Onlineredakteure oder Programmierer sein.

5. Kommunikationstechniker/-in

Oft wird der Begriff Kommunikationstechniker synonym mit dem Begriff EDV-Techniker gebraucht. Als Kommunikationstechniker werden aber auch Fachleute bezeichnet, die eigentlich Kommunikationstechniker für Audio- und Videoelektronik sind. Sie beschäftigen sich nicht vordergründig mit komplexer EDV, sondern mit Audio- und Videogeräten. Das bedeutet, dass sie zum Beispiel Musikanlagen, Fernsehgeräte, Telefonanlagen und Videoprojektoren in Betrieb nehmen und reparieren können.

Wer schon immer technikinteressiert war und über handwerkliches Geschick verfügt, für den ist womöglich der Beruf des Kommunikationstechnikers das Richtige.

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