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Arbeitslosigkeit in Österreich im März 2019

Rückgang bleibt bestehen

Der positive Trend am Arbeitsmarkt hat sich auch im Monat März 2019 in Österreich fortgesetzt und das zeigen die aktuellen Zahlen des Arbeitsmarktservice per Ende März. Demnach waren 304.411 Personen arbeitslos gemeldet, das waren um 17.492 Personen oder 5,4 % weniger als im März 2018. Das ergibt nach nationaler Berechnung eine Arbeitslosenquote von 7,4 %, ein Minus von 0,6 % gegenüber dem Vorjahresmonat.

Zu den offiziell arbeitslos gemeldeten Menschen kommen aber noch die Schulungsteilnehmerinnen und Schulungsteilnehmer. Im März 2019 waren dies 64.568 Personen, das sind um 12.032 Personen oder 15,7 % weniger als vor einem Jahr. Generell waren damit 368.979 Menschen unmittelbar von Arbeitslosigkeit betroffen, das sind um 29.524 Personen oder 7,4 5 weniger als im März 2018.

International gesehen hat Österreich laut EUROSTAT-Statistik eine Arbeitslosenquote von 5,0 % und liegt auf Rang 12. An der Spitze ist weiterhin Tschechien vor Deutschland und den Niederlanden. Griechenland hat es am Ende der Tabelle auf 18,0 % geschafft und damit deutlich unter die 20 % Marke, Spanien hat mit 14,1 % auch den positiven Trend fortsetzen können.

Arbeitslosigkeit nach Personengruppen

Wenn man sich die einzelnen Personengruppen ansieht, dann gibt es sehr unterschiedliche Vergleiche. Die Männer haben ein sattes Minus von 9,6 % an Arbeitslosigkeit im Vergleich zum März 2018 erreicht. Bei den Frauen gab es hingegen ein leichtes Plus von 0,4 %. Bei den jungen Menschen von 15 bis 24 Jahre war ein Minus von 8,0 % erzielt worden.

Bei den Inländern gab es ein sattes Minus von 8,1 %, bei den Ausländern ein leichtes Plus von 0,6 %. Bei den älteren Menschen ab dem 50. Lebensjahr sank die Arbeitslosigkeit leicht um 1,3 %, bei Menschen mit Behinderung gab es einen leichten Anstieg von 1,4 %. Den stärksten Anstieg verzeichneten die Akademiker mit 4,1 % - ein Faktum, das schon in den letzten Monaten aufgefallen war.

Bundesländervergleich

Der März 2019 war nicht in allen Bundesländern rückläufig. Im Burgenland gab es den stärksten Rückgang mit 12,0 % gegenüber dem März 2018. Auch in der Steiermark war mit 11,9 % ein starkes Minus erzielt worden gefolgt von Kärnten mit 8,3 %. Vorarlberg war das einzige Bundesland ohne Rückgang, denn es gab ein leichtes Plus von 0,8 % gefolgt von Wien mit einem Minus von 1,4 % und Salzburg mit Minus 3,4 %.

Datenquelle: https://www.ams.at

 

[Infoplattform Wissenswertes / 1. April 2019]

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Arbeitslosigkeit Österreich März 2019Artikel-Thema:
Arbeitslosigkeit in Österreich im März 2019
letztes Datum:
01. 01. 2020

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