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Arbeitslosigkeit in Österreich geht weiter zurück

Über ein Prozent weniger Arbeitslose

Das Jahr 2017 verlief am Arbeitsmarkt in Österreich weit erfreulicher als erwartet und dieser positive Trend setzte sich auch zu Jahresbeginn 2018 fort. Laut den Zahlen des Arbeitsmarktservice gab es Ende Jänner 2018 379.209 arbeitslos gemeldete Menschen, das sind um 43.053 oder 10,2 % weniger als im Jänner 2017. Laut nationaler Berechnung entspricht das einer Arbeitslosenquote von 9,5 %, das ist ein Rückgang um 1,2 %.

Allerdings kommen zu diesen Arbeitslosen noch jene, die Schulungsmaßnahmen zugeteilt wurden, das sind 76.651 Menschen, was ein Plus von 7,1 % oder 5.061 Personen bedeutet. In Summe sind damit 455.860 Menschen unmittelbar von Arbeitslosigkeit betroffen - auch hier gibt es ein deutliches Minus von 7,7 % oder 37.992 Personen.

Bei der EUROSTAT-Statistik im europäischen Vergleich liegt Österreich auf Platz neun mit 5,3 %, Tschechien ist mit 2,3 % weiterhin auf Platz eins vor Deutschland und Malta. Spanien konnte den Wert am anderen Ende der Tabelle auf 16,4 % drücken, Griechenland ist mit 20,7 % auch knapp an der 20 %-Marke angelangt.

Arbeitslosigkeit im Jänner 2018: Personengruppen

Beim Jahresvergleich der einzelnen Personengruppen zeigt sich, dass die Frauen ein Minus von 7,8 % aufweisen, die Männer haben gar ein Minus von 11,6 % bei der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Jänner 2017 zu vermelden. Wie im Vorjahr sinkt die Zahl der arbeitslosen jungen Menschen von 15 bis 24 Jahre deutlich, im Jänner 2018 waren es 18,8 % weniger arbeitslose Jugendliche.

Erfreulich ist auch das stärkere Minus von 5,3 % bei den älteren Personen ab 50 Jahre, allerdings hat dies auch mit der Aktion 20.000 zu tun, die diese Menschen fördert und die Aktion wurde durch die neue Regierung ruhend gestellt, sodass man abwarten muss, wie sich die nächsten Monate entwickeln werden. Ein Minus von 2,2 % gibt es auch bei den Menschen mit Behinderung.

Arbeitslosenzahlen nach Bundesland

Beim Vergleich nach Bundesländer haben alle neun Bundesländer ein Minus aufzuweisen. In der Steiermark sank die Arbeitslosigkeit am stärksten mit 16,7 % gefolgt von Oberösterreich mit 13,2 % und Tirol mit 12,1 %. Aber selbst in Wien, wo es lange Zeit sehr hohe Zuwächse gab, ging die Zahl der arbeitslosen Menschen mit 7,0 % deutlich zurück, nur in Vorarlberg war mit 3,2 % der Vergleich mit dem Jänner 2017 moderater ausgefallen.

Datenquelle: Sozialministerium

 

[Infoplattform Wissenswertes / 1. Februar 2018]

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