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Arbeitslosigkeit im Februar 2018 weiter rückläufig

Deutlicher Rückgang der Zahlen

Arbeitslosenzahlen Österreich Februar 2018Die Arbeitslosigkeit sollte laut Prognose erst 2018 sinken, aber in Österreich begann der positive Trend am Arbeitsmarkt schon ein Jahr früher. Seit dem Jahresbeginn 2017 gibt es Monat für Monat rückläufige Zahlen und das setzt sich im Februar 2018 fort. Insgesamt sind laut Arbeitsmarktservice (AMS) 364.650 Menschen Ende Februar offiziell Arbeitslos gemeldet, das sind um 35.969 Menschen oder 9,0 % weniger als im Februar 2017. Laut nationaler Berechnung ergibt dies eine Arbeitslosenquote von 9,0 % und damit einen Rückgang von genau einem Prozent zum Vorjahresfebruar.

Dazu kommen aber noch die Schulungsteilnehmer, wobei es 79.776 gibt - das sind 4.609 Menschen oder 6,1 % mehr als vor einem Jahr. In Summe sind damit 444.426 Menschen unmittelbar von der Arbeitslosigkeit betroffen. Trotz des Zuwachses bei den Schulungsteilnehmern ist ein Minus von 31.360 Personen oder 6,6 % erreicht worden.

Im europäischen Vergleich hat Österreich einen Platz verloren und liegt in der EUROSTAT-Statistik mit 5,5 % auf Platz zehn. Weiterhin vorne ist die Tschechische Republik mit 2,3 % vor Deutschland mit 3,6 % und Malta mit ebenfalls 3,6 %. Spanien am anderen Ende der Tabelle hat sich mit 16,4 % deutlich von der 20%-Marke verabschieden können und Griechenland hat mit 20,9 % diese Marke auch im Visier.

Arbeitslosigkeit im Februar 2018: Personengruppen

Wenn man die Zahlen vom Februar 2018 mit dem Februar von 2017 vergleicht, so gibt es generell ein Minus, selbst bei den Problemgruppen. Die Männer verzeichneten einen Rückgang um 8,7 % bei den Arbeitslosenzahlen, die Frauen von 9,4 %. Bei den jungen Menschen von 15 bis 24 Jahre bleibt es wie in den Vormonaten bei einem starken Rückgang - diesmal waren um 18,2 % weniger junge Menschen arbeitslos gemeldet als im Februar des Vorjahres.

Die Inländer haben einen Rückgang von 10,4 % zu verzeichnen, auch bei den Ausländern waren die Zahlen mit 5,5 % deutlich zurückgegangen. Selbst bei den älteren Menschen ab 50 Jahre wurde ein Rückgang von 4,8 % verzeichnet, bei den von Behinderung betroffenen Personen um 3,3 %.

Arbeitslosenzahlen nach Bundesland

Beim Vergleich nach Bundesländer ist ebenfalls überall ein positiver Trend auszumachen. Am stärksten ist die Arbeitslosigkeit in der Steiermark zurückgegangen, denn dort verzeichnete man ein Minus von 13,8 % der gemeldeten Personen. Auch in Tirol war mit 13,2 % sowie in Oberösterreich mit 11,0 % die Zahl der arbeitslosen Menschen klar verringert worden. Am schwächsten fiel der Rückgang in Vorarlberg mit 5,1 % aus, was aber immer noch ein sehr guter Wert ist. Wien, das lange sehr starke Zuwächse verzeichnet hatte, konnte ebenfalls mit 6,5 % einen positiven Trend aufweisen.

Datenquelle: Sozialministerium

 

[Infoplattform Wissenswertes / 1. März 2018]

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