Sie sind hier: Startseite -> Wirtschaft -> Arbeitslosigkeit Österreich -> Arbeitslosigkeit Österreich 2017 -> Arbeitslosigkeit März 2017

Arbeitslosigkeit in Österreich im März 2017

März 2017 bestätigt den Trend der letzten Monate

In den letzten Monaten gab es ein zartes Minus bei den Arbeitslosenzahlen in Österreich und die Wirtschaftsdaten verbesserten sich auch immer weiter. Dennoch war am Arbeitsmarkt von einer Entspannung nicht die Rede, weil eine Reaktion meist länger dauert als bei den Auftragsbüchern der Unternehmen. Doch im März 2017 hat sich klarer gezeigt, dass die Arbeitslosigkeit zurückgeht. Es ist kein Grund für Jubelsprünge, aber die Erleichterung ist doch groß, weil man mit einer langsameren Reaktion gerechnet hatte.

Laut Zahlen des Sozialministeriums ergo Arbeitsmarktservice (AMS) waren Ende März 2017 354.072 Personen arbeitslos gemeldet, das waren um 13.504 Personen oder 3,7 % weniger als im März 2016. Bei den Schulungsteilnehmerinnen und Schulungsteilnehmern gab es mit 76.686 Personen um 5.608 Personen oder 7,9 % mehr als vor einem Jahr. Das heißt, dass in Summe weiterhin 430.000 Menschen unmittelbar von Arbeitslosigkeit betroffen sind.

Positiv ist es aber, wenn man sich die nationale Arbeitslosenquote ansieht, die auf 8,9 % gesunken ist. Das sind um 0,4 % weniger als im März 2016 und das ist die deutlichste Abnahme seit langer Zeit. Natürlich sind noch lange nicht alle Probleme gelöst, aber es gibt ein wenig Licht am Ende des Tunnels. Sehr finster ist es hingegen bei den Menschen ab 50 Jahre, bei denen die Arbeitsmarktsituation immer schwieriger wird.

Im internationalen Vergleich rangiert Österreich laut EUROSTAT-Statistik mit 5,7 % Arbeitslosenquote auf Platz neun. Vorne liegt weiterhin Tschechien mit 3,4 % vor Deutschland mit 3,8 % und Ungarn mit 4,3 %.

Arbeitslosigkeit im März 2017: Personengruppen

Generell gibt es bei den meisten Personengruppen ein Minus und eine Bestätigung des positiven Trends. Die Zahl der arbeitslosen Männer ist im Jahresvergleich um 5,5 % zurückgegangen, jene der Frauen um 1,1 %. Bei den jungen Menschen unter 25 Jahre ist die Zahl gar um 13,8 % gesunken, bei den Inländern um 5,2 %, bei den Ausländern gab es ein Plus von 0,1 % - die Zahlen bleiben daher eher konstant hoch.

Die großen Probleme gibt es bei den älteren Menschen über 50 Jahre, bei denen trotz des an sich positiven Trends ein Plus von 5,0 % zu Buche steht. 

Arbeitslosigkeit nach Bundesländer

Bei den Bundesländern gibt es acht, die ein Minus aufweisen, nur in Salzburg stieg die Zahl der Arbeitslosigkeit um 0,4 % an. Sehr stark fiel die Arbeitslosigkeit in der Steiermark mit 10,1 % gefolgt vom Burgenland mit 9,9 % und Kärnten mit 5,9 %. Selbst in Wien, das lange Zeit eine enorme Steigerung bei den Arbeitslosenzahlen aufwies, sank die Zahl der Jobsuchenden um 2,1 %.

Artikel-Infos

Arbeitslosigkeit Österreich März 2017Artikel-Thema:
Arbeitslosigkeit in Österreich im März 2017
letztes Datum:
01. 01. 2020

Soziale Medien

Wir freuen uns, wenn dieser Artikel geteilt wird:

Weitere Artikel zum Thema