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Arbeitslosigkeit in Österreich im April 2017

April 2017: Arbeitslosigkeit sinkt um 2,6 Prozent

Die Arbeitslosigkeit in Österreich ist laut den Daten des Arbeitsmarktservice auch im April 2017 gesunken und hat den Trend vom März fortgesetzt. Insgesamt waren Ende April 2017 337.923 Personen arbeitslos gemeldet, das sind um 4,5 % oder 15.951 Menschen weniger als noch im April 2016 und das ergibt eine nationale Arbeitslosenquote von 8,6 Prozent (minus 0,5 im Jahresvergleich). Dazu muss man aber die 75.760 Schulungsteilnehmer rechnen, womit weiterhin 413.683 Menschen unmittelbar von der Arbeitslosigkeit betroffen sind, auch auch zusammen ergibt sich ein Minus von 2,6 %.

Das bedeutet, dass die Lage am Arbeitsmarkt weiterhin problematisch ist, aber der Trend zu sinkenden Zahlen bleibt erhalten - ein Trend, der Anfang des Jahres noch nicht absehbar war. Man ging davon aus, dass bis 2018 die Arbeitslosigkeit steigen würde. Ein Grund ist die deutliche Zunahme an Jobangebote durch die Wirtschaft, die nun wirklich Rückenwind verspürt und so gab es Ende April um 64.000 mehr unselbständig beschäftigte als vor einem Jahr.

Arbeitslosigkeit nach Personengruppen

Vergleicht man die Zahlen mit dem Vorjahresmonat April 2016, dann gibt es sehr viele positive Indikatoren und ein großes Problem. Positiv ist der Rückgang bei den Männern um 5,7 und bei den Frauen um 3,1 %. Die jungen Menschen von 15 bis 24 Jahre verzeichnen gar einen Rückgang von 16,1 %. Bei den Inländern ging die Arbeitslosigkeit um 5,5 % zurück und sogar bei den Ausländern gab es einen Rückgang von 2,0 %.

Das große Problem sind weiterhin die Menschen ab dem 50. Lebensjahr, denn während die genannten Personengruppen eine leichte Entlastung vermelden können, gibt es bei der Gruppe 50+ einen deutlichen Zuwachs von 4,9 %.

Arbeitslosenzahlen nach Bundesländer

Einheitlich ist das Bild bei den neun österreichischen Bundesländern, denn alle haben ein Minus vor dem Jahresvergleichswert. Wie schon in den letzten Monaten sank die Arbeitslosigkeit in Tirol am stärksten, nämlich mit 10,1 % gefolgt von der Steiermark mit 9,4 % und dem Burgenland mit 8,5 %. Die geringste Abweichung gab es in Niederösterreich mit 1,2 %, Vorarlberg hatte um 2,1 % weniger Arbeitslose und Wien um 2,5 %.

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Arbeitslosigkeit Österreich April 2017Artikel-Thema:
Arbeitslosigkeit in Österreich im April 2017
letztes Datum:
01. 01. 2020

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