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Arbeitslosigkeit in Österreich im Jahr 2014

Entwicklung der Arbeitslosenzahlen

Das Jahr 2013 entwickelte sich für Österreich zum großen Problem der Arbeitslosigkeit und dennoch war die Lage in Österreich fast wie eine Insel der Seeligen, wenn man den europäischen Vergleich angestellt hatte. Dieser Widerspruch half den Menschen, die von Arbeitslosigkeit betroffen waren, wenig, doch tatsächlich war gemäß der Eurostat-Berechnungsmethode Österreich stets die Nummer ein bei der Arbeitslosigkeit, also das Land mit der geringsten Arbeitslosigkeit. Auf Platz zwei war immer Deutschland, auf Platz drei Luxemburg zu finden. 

Jahresfazit zur Arbeitslosigkeit

Österreich hatte im EU-Vergleich noch sehr gute Daten bei der Arbeitslosigkeit, dennoch kletterte die Arbeitslosigkeit im Laufe des Jahres 2013 deutlich nach oben und die Situation am Arbeitsmarkt wurde vor allem im Herbst sehr angespannt. Große Unternehmen gingen in Konkurs und die Wirtschaft kam nicht in die Gänge. Mit dieser Vorgabe begann die Arbeit des Jahres 2014.

Das Jahr 2014 brachte Österreich sehr hohe Anstiege bei der Arbeitslosigkeit, obwohl genau das Gegenteil erhofft worden war. Schon 2013 sollte die europäische Wirtschaft in die Gänge kommen, aber da dies nicht der Fall war, war für 2014 der Wirtschaftsaufschwung vorherbestimmt. Blöd nur, dass man das der Wirtschaft nicht mitgeteilt hatte und so war nach gutem Beginn die Entwicklung wieder in die Stagnation zurückgefallen und der Druck auf den Arbeitsmarkt stieg - auch in Österreich.

Damit wurde für alle Personengruppen die Lage am Arbeitsmarkt sehr schwierig, speziell natürlich für die Problemgruppen. Neben jenen Leuten mit geringer Ausbildung und Ausländern sind das immer mehr die älteren Menschen ab dem 50. Lebensjahr, die es schwer haben, wieder einen Arbeitsplatz zu finden. Sie werden gerne gekündigt, weil sie durch ihr Lebensalter teurer sind als junge Mitarbeiter und die Rückkehr in den Arbeitsprozess gelingt nicht wirklich. Wenn es dann insgesamt in der Wirtschaft zwickt, hat man ein großes Problem und daher braucht es eine starke Wirtschaft mit reichlich Rückenwind, um die Nachfrage nach diesen Leuten - oft mit sehr viel Erfahrung - zu steigern.

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