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Arbeitslosigkeit in Österreich im Jahr 2013

Arbeitslosigkeit 2013: Entlastung folgt später

Im Jahr 2012 präsentierte sich Österreich als eines jener Länder mit der geringsten Arbeitslosigkeit - wenn man den EU-Vergleich heranzieht. Dennoch stieg auch in Österreich die Arbeitslosigkeit an und alle hofften auf den Wirtschaftsaufschwung, der die EU ab Jahresmitte 2013 erreichen sollte. Doch es kam ganz anders.

Die Wirtschaftsprognose des Jahres 2012 kündigte an, dass das erste Halbjahr 2013 sollte ein zähes werden, ehe im zweiten Halbjahr der Wirtschaftsaufschwung spürbare Entlastung bringen würde. Und es stimmte auch der erste Teil, denn das erste Halbjahr war ein sehr zähes, die Wirtschaft kam nicht wirklich in die Gänge. Zwar war die große Eurokrise kein Thema mehr und es stabilisierten sich die Wirtschaftsdaten, aber von einem Aufschwung war nichts zu sehen.

Und durch die zahlreichen Sparpakete konnte auch kaum Besserung erwartet werden. Selbst in den reicheren Ländern wie Österreich oder Deutschland ging nicht viel weiter. Und so stieg im Laufe des Jahres 2013 auch die Arbeitslosigkeit weiter an. Die Probleme der südeuropäischen Ländern wurden umgewälzt, weil natürlich dadurch innerhalb Europas die Nachfrage geringer war. Österreich war stets in der Eurostat-Statistik auf Platz eins mit der geringsten Arbeitslosigkeit, gefolgt immer von Deutschland und Luxemburg.

Die strengere österreichische Berechnung zeigte aber vor allem im Herbst auch auf, dass die Arbeitslosigkeit deutlich nach oben ging. Der mangelnde Wirtschaftsaufschwung belastete zusehends den Arbeitsmarkt und die Großinsolvenzen, die es im Jahr 2013 gab, erleichterten die Gesamtlage nicht unbedingt.

Für 2014 gibt es trotzdem einen Hoffnungsstrahl, denn es ist davon auszugehen, dass die Wirtschaft im Laufe des Jahres deutlich an Schwung gewinnt. In Österreich könnte ein Wachstum von bis zu 1,5 % entstehen - aber ob es auch dazu kommt, wird man erst in einem Jahr wissen.

 

[Infoplattform Wissenswertes / 2. Jänner 2014]

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