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Arbeitslosigkeit in Österreich im Jahr 2010

Arbeitslosigkeit 2010: deutliche Entspannung

Die Arbeitslosigkeit in Österreich hat sich im Jahr 2010 deutlich entspannt und gegenüber 2009 reduziert, wobei Jubelschreie nur bedingt gefragt sind. Das Jahr 2010 begann mit höheren Arbeitslosenraten als das Jahr 2009, was aber eine klare Folgewirkung der Wirtschaftskrise war. Bekanntlich zeigen sich die Konsequenzen am Arbeitsmarkt nicht sofort, wenn eine Krise gegeben ist, sondern es gibt eine Verzögerung von einigen Monaten.

Das ist damit begründet, dass die Unternehmen versuchen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so lange zu beschäftigen, solange es wirtschaftlich noch vertretbar ist, obwohl die Auftragslage bereits deutlich rückläufig ist. Umgekehrt ist es am Ende einer Krisensituation, weil hier die Unternehmen erst abwarten wollen, ob der Aufschwung anhaltend und beständig ist, ehe sie wieder Leute einstellen. Und diese beiden Faktoren und Überlegungen begründen die verzögerte Reaktion am Arbeitsmarkt und bei der Arbeitslosigkeit.

So waren Jänner und Februar 2010 in Bezug auf die Arbeitslosenrate leicht höher als im Jahr davor. Mit März 2010 sank die Arbeitslosigkeit hingegen und im Mai 2010 waren es schon 6,3 Prozent statt 6,6 Prozent im Jahr 2009. Mit fortlaufendem Jahr ging die Arbeitslosigkeit weiter zurück. So gab es im September 2010 5,9 Prozent Arbeitslosigkeit, im Jahr 2009 waren es 6,5 Prozent.

Im Dezember lag man in Österreich mit 8,2 Prozent ebenfalls unter den 8,6 Prozent aus dem Jahr 2009. Somit gab es eine zahlmäßig erfassbare Entspannung am Arbeitsmarkt, auffällig war, dass die Zahl der arbeitslosen Männer stärker zurückging als bei den Frauen und die Problemgruppe der Langzeitarbeitslosen konnte zahlmäßig reduziert werden. Auch bei den jungen Menschen (15 bis 24 Jahre) ging die Arbeitslosigkeit zurück.

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