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Arbeitslosigkeit weiter reduziert

Wirtschaftsboom reduziert Arbeitslosigkeit

Die neuesten Arbeitslosenzahlen, die auf dem Monat August 2007 basieren, zeigen, dass 191.226 Arbeitslose in Österreich registriert sind. Das ist eine Reduktion von 4,8 Prozent gegenüber dem August 2006 und damit ein sehr positiver Trend, aber es sind fast 6.000 Menschen mehr, die keinen Job haben, als im Vormonat Juli 2007.

Zu dieser Zahl müssen die Personen hinzugefügt werden, die sich in Umschulungskursen befinden. Im August 2007 waren dies 43.025 Menschen, das sind um 225 weniger als im Juli und um satte 13 Prozent weniger als im August 2006, also eine nachhaltige Absenkung.

Hintergrund der positiven Entwicklung ist die gute Wirtschaftslage, die nicht nur in Österreich zu spüren ist. Vor allem der Euro-Raum profitiert davon stark und auch in Deutschland und weiteren EU-Ländern ist eine Entlastung am Arbeitsmarkt zu spüren. Nach EU-Berechnung hat Österreich eine Arbeitslosenquote von 4,3 Prozent - dies war auch im Juli so. Im Vergleich zum August des Vorjahres sank sie um 0,4 Prozent.

Der Rückgang der Arbeitslosigkeit geht aber nicht in allen Bereichen auf gleiche Weise vonstatten. Sehr positiv ist der Trend bei den Langzeitarbeitslosen, die nun leichter eine neue Arbeitsstelle finden. Hingegen haben die Menschen über 50 Jahren große Schwierigkeiten, wieder einen neuen Arbeitsplatz zu finden.

Um 23,5 Prozent ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vorjahr reduziert worden. Aktuell suchen 5.933 Langzeitarbeitslose einen Job. Bei den Jugendlichen gab es einen Rückgang von 5,6 Prozent und 32.290 suchen einen Job. Hier gilt aber zu beachten, dass unter Jugendliche Menschen von 15 bis 24 Jahre gemeint sind. Die über 50jährigen haben nur einen Rückgang von 2,4 Prozent verzeichnen können und 36.374 Menschen suchen einen neuen Arbeitsplatz.

Gestiegen ist aufgrund der guten Wirtschaftslage die Zahl der Arbeitsplätze in Österreich. Aktuell gibt es 3.419.000 unselbständig beschäftigte Menschen, das sind um 53.000 mehr als vor einem Jahr. So positiv dieser Wert und Anstieg auch ist, es fehlt noch immer an etwa 15.000 Lehrstellen.

Auch ist die regionale Komponente nicht zu unterschätzen, denn während in Oberösterreich die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr um fast 9 Prozent zurückgegangen ist, stagnierten die Werte in Kärnten. Auch Salzburg (6,1 Prozent) und Wien (5,8 Prozent) profitieren von der aktuellen Wirtschaftslage in Sachen Arbeitslosigkeit sehr stark.

 

[Infoplattform Wissenswertes / 2. September 2007]

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