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Alpen - das größte Gebirge in Europa

Zahllose Gipfel in Mitteleuropa

Die Alpen sind das größte und höchstgelegene Gebirge auf dem europäischen Kontinent. Sie erstrecken sich in einem leichten Bogen vom Mittelmeer in Frankreich bis zum Burgenland in Österreich bzw. dem Wiener Becken. Auf einer Länge von über 1.200 Kilometer haben sich die Berge in Frankreich, Italien, Monaco, in der Schweiz, in Liechtenstein, in Deutschland und in Österreich gebildet. Der Bogen dieser Gebirgswelt weist eine Breite von 150 bis maximal 250 Kilometer auf.

Alpen: unterschiedliche Strukturen

Der Gebirgsbogen der Alpen ist nicht durchgehend vom gleichen Charakter. So gibt es viele Berge, die sehr isoliert ihr Dasein fristen, während andere Berge mit weiteren Gipfeln fast eine Einheit bilden. Dadurch haben sich zahlreiche Hochebenen gebildet und umgekehrt gibt es sehr tiefe Täler. Den stärksten Unterschied weist der höchste Berg der Alpen auf - der Mount Blanc. Der Berg selbst ist 4.807 Meter hoch, doch einige seiner Flanken führen bis auf ein Niveau von 1.000 Meter hinab. Der Mont Blanc ist es auch, dessen Gletscher über 3.000 Meter hinabführen, die größte Distanz, die ein Gletscher in den Alpen überwinden konnte.

Aufgrund der Nähe zu den Alpen war es logisch, dass die sich früh bildenden Kletterschulen die Berge der Alpen erklettern wollten. Es gab die Kletterschulen in Frankreich, in der Schweiz, eine berühmte in München und eine weitere in Wien. Es gab auch einiges zu tun, denn es gibt alleine 128 Berge mit einer Höhe über 4.000 Metern in den Alpen, wobei die Westalpen von Frankreich bis einschließlich der Schweiz diese hohen Gipfel für sich in Anspruch nehmen konnten, während die Ostalpen niedriger sind.

Der Mount Everest hat einige Schwierigkeiten anzubieten, doch so mancher Berg in den Alpen ist weitaus schwieriger zu erklettern. Den Unterschied macht die Höhe aus, denn der Everest ist im Vergleich zu den meisten Gipfel der Alpen mehr als doppelt so hoch.

Wie unterschiedlich die Erstbesteigung der Alpen war, zeigen einige Daten. Der höchste Berg, der Mont Blanc, wurde bereits 1786 bestiegen. Viele andere Gipfel wurden in ähnlich früher Zeit mit heute unvorstellbarem Material erobert. Spezielle Stellen und Wände konnten aber auch lange Widerstand leisten, am längsten wohl die Eiger-Nordwand, die erst im Jahr 1938, als 152 Jahre nach dem Mont Blanc, erstmals erfolgreich durchstiegen werden konnte.

Die Alpen haben nicht nur für die Alpinisten eine große Bedeutung. Sie sind auch für das Klima in Europa wesentlich. Nicht selten gibt es nördlich der Alpen ein anderes Klima als südlich. Während man im Norden hofft, dass es zu regnen aufhört, weiß man im Süden von einem Regen nichts. Der Grund ist der, dass die Alpen durch die hohen Gipfel eine Wetterscheide sind und daher durch die West-Ost-Lage die Luftströmungen von Süd nach Nord und umgekehrt je nach Wetterlage unterbrochen oder abgeschwächt werden können. Daraus ergeben sich völlig unterschiedliche Wettersituationen.

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Überblick über die Alpengipfel und Berggipfel in Österreich von den Bergen in Vorarlberg bis zu jenen in Niederösterreich.

Eiger

Schweizer Alpen: der Eiger als fast 4.000 Meter hoher Berg in den Alpen, bekannt durch die berühmte Eiger-Nordwand im Berner und ihre Eigenheiten.

Jungfrau

Schweizer Alpen: die Jungfrau ist ein 4.158 Meter hoher Berg in den Berner Alpen und bildet mit Eiger und Mönch das bekannte Trio in der Schweizer Bergwelt.

Mont Blanc

Berge in den Alpen: der Montblanc ist der höchste Berg Europas, der sich in den französischen Alpen an der Grenze zu Italien und der Schweiz befindet.

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