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Advent-ABC: Adventkranz und seine Entstehung

Der Brauch begann in Deutschland

Wie schon beim Christbaum, so hatte auch der Weihnachtsbrauch des Adventkranzes seinen Ausgangspunkt in Deutschland. Dort lebte im 19. Jahrhundert Johann Hinrich Wichern, der ein Erziehungshaus errichtete. Das Haus, das an sich ein großer Bauernhof war, wurde als das "Rauhe Haus" bezeichnet und dort betreute er arme Kinder.

Adventkranz mit 23 Kerzen als Beginn
Diesen Kindern erzählte er fortwährend von der Adventzeit und von Weihnachten und die Kinder fragten immer öfter, wann denn endlich Weihnachten wäre. Deshalb entwickelte er die Idee, einen Holzkranz mit 23 Kerzen zu bestücken. Vier Kerzen waren für die Sonntage bestimmt und größer als die 19 anderen. Jeden Tag wurde eine Kerze zusätzlich angezündet und so konnten die Kinder die Dauer des Advents leicht erkennen.

Diese Idee wurde in Deutschland schnell verbreitet, wobei der heute gültige Brauch, den Adventkranz mit vier Kerzen für die Adventsonntage zu bestücken, sich bald durchsetzte. Von Deutschland aus eroberte dieser Weihnachtsbrauch viele Länder. In Österreich gibt es den Brauch des Adventkranzes seit etwa 1930. Wobei in Österreich der Kranz Adventkranz, in Deutschland Adventskranz heißt.

Adventkranz und Singen
Tradition ist es auch, dass sich die Familie am Adventsonntag bei verdunkelten Räumen zusammensetzt und die entsprechende Anzahl an Kerzen anzündet und Weihnachtslieder singt. So wird die Adventstimmung und Vorfreude auf das Weihnachtsfest aufgebaut, wie man Weihnachten seit Jahrzehnten oder noch länger feiert. Dieser Brauch ist auch ein Zeichen für das Zusammenrücken der Familie, was das Weihnachtsfest ja eigentlich auch bewirken soll, denn während des Jahres fehlt es mitunter an gemeinsamen Aktionen. Das Singen mit den Kindern beim leuchtenden Adventkranz ist eine besondere Tradition, die Jung wie Alt als angenehm empfinden und die Vorfreude steigern, besonders natürlich bei den Kindern.

 

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