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Advent-ABC: Weihnachtsgeschenk

Weihnachtsgeschenk: Freude zu Weihnachten schenken

Wann genau der Brauchtum mit den Weihnachtsgeschenken begonnen hat, weiß man heute nicht mehr, aber es scheint gesichert, dass mit dem 13. Jahrhundert die Idee entstanden war, zum Weihnachtsfest die Familienmitglieder und Freunde mit Geschenke zu erfreuen.

Weihnachtsgeschenk als Brauchtum
Der Brauchtum ist bis heute geblieben und eigentlich eine sehr feine Geschichte, bei der man sich gegenseitig etwas schenken kann und damit auch die Verbundenheit demonstriert. Aber durch das Schenken ist die Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes stark vorangeschritten. Heute scheint es mehr zu zählen, wie teuer das Geschenk ist und wie viel man schenkt und weniger, warum und wem man etwas schenken möchte.

In vielen Familien ist daher der Wunsch wieder stark geworden, die Bremse zu aktivieren und sich auf das eigentliche Weihnachtsfest zu besinnen. Es werden finanzielle Obergrenzen vereinbart und damit ist das Symbol des Weihnachtsgeschenkes weiterhin gegeben, die Vorfreude auf das Fest und die Freude über das Schenken auch gesichert, aber die Geldhöhe spielt keine Rolle, weil darum soll es nicht gehen.

Schaut man sich aber die Massen und den Stress in den Einkaufsläden zur Adventzeit an, dann sind viele Menschen nicht dieser Ansicht und finden einfach keinen Weg aus dem Chaos. Und tatsächlich verschulden sich viele Menschen, die vielleicht ohnehin wenig Geld haben, durch den Kauf der Weihnachtsgeschenke. Die Schuldnerberatung hat nach den Weihnachtsfeiertagen Hochsaison - und das sollte eigentlich nicht passieren, wird aber immer öfter zum Faktum.

Dass sich Leute auch über eine kleine Aufmerksamkeit freuen würden - vielleicht sogar mehr als über HighTech - daran glauben und denken nicht viele. Das ist eigentlich schade.

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