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Abwärtskompatibel und Software

Funktionalität mit neuem System

Ein wichtiger, aber für viele Anfänger nicht ganz nachvollziehbarer Begriff der Computerwelt ist "abwärtskompatibel". Damit ist die Fähigkeit von Programmen gemeint, mit verschiedenen Versionen des Betriebssystems zurecht zu kommen, was leider nicht selbstverständlich ist. Als die Heimcomputer erfunden waren und der 64er die Wohnzimmer beherrschte, konnte mit jeder Version des Commodore 64 praktisch jedes Programm, jede Anwendung, jedes Spiel genutzt werden.

Software und kompatibel

Das Hauptproblem besteht darin, dass sich die technischen Änderungen sowohl bei der Hardware, also den Computerteilen, als auch bei der Software, zum Beispiel dem Betriebssystem so stark verändert haben, dass viele Programme mit dem neuen System nicht mehr funktionieren. Die Information "abwärtskompatibel" besagt daher im Einzelfall, dass auch bei einem Wechsel des Betriebssystems alte Programme noch funktionieren. Fast noch wichtiger als beim Betriebssystem ist die Frage des Versionskonfliktes bei den Anwendungen.

Wenn man sich vorstellt, dass man eine Anwendung mit dem Kassabuch und allen Zahlen erstellt hat und man nützt nun eine neue Version der Anwendung und kann das Kassabuch nicht mehr nützen, steht man vor einem großen Problem. Wenn die Anwendung aber abwärtskompatibel ist, kann man das Kassabuch weiterhin nützen und sobald man einen Speichervorgang unternimmt, werden die Daten sowieso auf das neue Format geändert.

Vor allem der Wechsel des Betriebssystems kann zu Problemen führen. Programme, die mit Windows 95 noch funktioniert haben, sind bei aktuellen Versionen kaum mehr zu betreiben. Manche kleinen Spiele sind doch noch zu nutzen, aber oft wird der Dienst verweigert. Bei Windows 7 hat man deshalb Emulatoren eingebaut, die das Betriebssystem in einen Status überstellen, der simuliert, als ob das Betriebssystem noch ein älteres wäre, zum Beispiel Windows XP.

Auf diese Weise ist es gelungen, ein aktuelles Betriebssystem mit alten Daten und Programmen zusammenzuführen. Gerade bei wirtschaftlich wichtigen Daten wie Text, Grafik oder auch Daten für Buchhaltungen und dergleichen mehr ist es wichtig, dass man sie weiterhin bearbeiten kann. Meist reicht ein neuer Speichervorgang und die Informationen sind wieder mit dem aktuellen System verbunden.

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