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Stark und schwach sind Themen, die oft beurteilt wurden. Das gilt auch für die Weltliteratur und die Stärke wurde hier oft erwähnt, auch kritisch und satirisch hinterfragt. Kein Wunder also, dass es viele Zitate und Sprüche gibt, die sich mit der Stärke oder dem Wunsch nach Stärke auseinandersetzen. Nachstehend einige Beispiele von solchen Zitaten.
Gefundene Zitate: 44
Weniges auf dieser Welt verbindet so stark wie gemeinsame Abneigung gegen einen Dritten.
René Claire
Der Starke ist am mächtigsten allein.
Friedrich Schiller aus: Wilhelm Tell
Die Weisheit gibt der Anmut Stärke, die Anmut gibt der Weisheit Glanz.
Friedrich von Bodenstedt
Im Schwachen wirkt die Einbildung am stärksten.
William Shakespeare aus: Hamlet
Nichts ist so hoch, wonach der Starke nicht Befugnis hat, die Leiter anzusetzen.
Friedrich Schiller aus: Die Piccolomini
Wer im zwangzisten Jahr nicht schön, im dreißigsten nicht stark, im vierzigsten nicht klug, im fünfzigsten nicht reich ist, der darf danach nicht hoffen.
Martin Luther
Ein Starker weiß mit seiner Kraft hauszuhalten, nur der Schwache will über seine Kraft hinaus wirken.
Georg Christoph Lichtenberg
Wo viel Licht ist, ist starker Schatten.
Wolfgang von Goethe aus: Götz von Berlichingen
Fremdes Missgeschick zu tragen sind wir alle stark genug.
La Rochefoucauld
Der Degen hat den Kaiser arm gemacht: der Pflug ist´s, der ihn wieder stärken muss.
Friedrich Schiller aus: Die Piccolomini
Die Rache ist ein Erbteil schwacher Seelen. Ihr Platz ist nicht in dieser starken Brust.
Theodor Körner
Das Recht des Stärkeren ist das stärkste Unrecht.
Marie von Ebner-Eschenbach aus: Aphorismen
Wo Herzen, stolze, starke, noch für das Rechte stehn, da darf der Hoffnung Barke nicht völlig untergehn.
Moritz Graf von Strachwitz
Der Teufel selbst beruft sich stets auf irgendeinen Rechtsgrund und jeder hält den seinigen für stärker.
Emerich Madach
Auch der Reichtum ist eine Kraft, so gut wie Weisheit und Stärke, kann werden nicht minder ehrenhaft, verwendet zum Menschheitswerke.
Friedrich Rückert
Vaterland und Familie, Gewissen und Ehre, die heiligen Gefühle der Gesellschaft und der Natur sind immer die ersten und nächsten, mit denen Religionen sich mischen, von denen sie Stärke empfangen, und
Friedrich Schiller
Die Reue treibt den Schwachen zur Verzweiflung und macht den Starken zum Heiligen.
Marie von Ebner-Eschenbach
Ein Richter, der verdammt, ist stark nur im Vernichten. Des echten Richters Amt ist wieder aufzurichten.
Julius Hammer
Wo ein Weiser den Toren nicht rügt, ist zweierlei Schaden zugefügt: sich selbst wird er sein Ansehn schmälern, und jenen bestärkt er in seinen Fehlern.
Friedrich Rückert aus: Erbauliches und Beschauliches
Wo viel Licht, ist starker Schatten.
Wolfgang von Goethe aus: Götz von Berlichingen
Nur der Starke wird das Schicksal zwingen.
Friedrich Schiller
Trifft dich des Schicksals Schlag, so mach´ es wie der Ball: je stärker man ihn schlägt, je höher fliegt er all.
Friedrich Rückert
Das Gewaltigste, Stärkste und Unbezwinglichste ist der Schlag der Schuld an das Herz.
Friedrich Maximilian von Klinger
Will der Starke geliebt sein, so mag er seine Überlegenheit durch Grazie mildern! Will der Schwache geachtet sein, so mag er seiner Ohnmacht durch Würde aufhelfen.
Friedrich Schiller
Verwandt sind sich alle starken Seelen.
Friedrich Schiller aus: Die Piccolomini
Siehe auch:
Schiller, FriedrichAktionen
Bisherige Kommentare (1)
Unbekannt schrieb am 07. 03. 2012 um 14:14
Alleine sind wir Stark aber Gemeinsam sind wir Unschlagbar
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