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Auf verschiedene Weise wurde über den menschlichen Geist bereits geschrieben, von sarkastisch bis zu philosophisch reichten die Ansätze. Der Mensch, dessen Geld die Entscheidungen trifft, ist ebenso genannt wie jener, der geistreich durch die Welt zieht, aber nichts erreicht. Nachstehend einige Zitate und Sprüche zum Thema.
Gefundene Zitate: 67
Begeisterung ist darum so schätzbar, weil sie der menschlichen Seele die Kraft einflößt, ihre schönsten Anstrengungen zu machen und fortzusetzen.
Samuel Smiles
Ich finde nicht die Spur von einem Geist und alles ist Dressur.
Wolfgang von Goethe aus: Faust
Ein Mann von Geist wird nicht allein nie etwas Dummes sagen, er wird auch nie etwas Dummes hören.
Ludwig Börne aus: Fragmente
Die Einfachheit des Geistes ist Dummheit, die des Herzens Unschuld.
Casanova aus: Memoiren
Einsamkeit ist das Los aller hervorragenden Geister.
Arthur Schopenhauer
Ist die Einsamkeit für große Geister eine Nahrungsquelle, so ist sie für kleine eine Qual.
Samuel Smiles
Wer sie nicht kennte, die Elemente, Ihre Kraft und Eigenschaft, wäre kein Meister über die Geister.
Wolfgang von Goethe aus: Faust
Wenn man sich zu lange in engen, kleinen Verhältnissen herumdrückt, so leidet der Geist und Charakter. Man wird zuletzt großer Dinge unfähig und hat Mühe sich zu erheben.
Johann Peter Eckermann
Das Fleisch hat seinen eigenen Geist.
Frank Wedekind aus: Feuerwerk
Ach! zu des Geistes Flügeln wird so leicht kein körperlicher Flügel sich gesellen.
Wolfgang von Goethe aus: Faust
Der Geist hat seine ewigen Rechte. Er lässt sich nicht eindämmen durch Satzungen.
Heinrich Heine
Der Geist denkt, das Geld lenkt.
Oswald Spengler aus: Untergang des Abendlandes
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: man sollte ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
Winston Churchill
Je mehr Geist man hat, desto mehr originelle Menschen entdeckt man. Alltägliche Leute finden bei den Menschen keine Unterschiede.
Blaise Pascal
Unglückliches Geschick der Menschen! Kaum ist der Geist zu seiner Reife gelangt, beginnt der Körper dahinzuwelken.
Charles de Montesquieu
Die Hauptsache ist, dass der Geist der Sache erfasst wird und nicht die bloße Form.
Kaiser Wilhelm II.
Die Geister platzen aufeinander.
Martin Luther
Die ich rief, die Geister, werd´ ich nun nicht los!
Wolfgang von Goethe: aus Zauberlehrling
Die Leuchte des Geistes ohne Wärme des Herzens wird oft zum Irrlicht.
Peter Sirius
Auch selbst des kühnsten Geistes Flug ermattet, wenn ihm zur Tat die irdischen Mittel fehlen.
Ernst Raupach
Es ist keine Kunst geistreich zu sein, wenn man vor nichts Respekt hat.
Johann Peter Eckermann
Ein geistreicher Mensch wäre oft recht in Verlegenheit ohne die Gesellschaft der Dummköpfe.
La Rochefoucauld
Der Geist der Mäßigung muss der Geist des Gesetzgebers sein.
Montesquieu
Deines Geistes hab´ ich einen Hauch verspürt.
Ludwig Uhland aus: Gedichte
Der Humor ist keine Gabe des Geistes, er ist eine Gabe des Herzens.
Ludwig Börne
Bisherige Kommentare (1)
uwe schrieb am 12. 10. 2010 um 18:56
Es gibt nichts größeres als den menschlichen Geist, denn nur er ist in der Lage sich auf Wege zu machen, die sich dem Menschen ,in seiner begrenzten Realität, ansonsten verschließen.
Uwe Horst Friese 1990
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